
BagdadDie Anschlagswelle im Irak reißt nicht ab: In der irakischen Hauptstadt Bagdad kamen bei einem weiteren Autobombenanschlag am Sonntagabend elf Menschen ums Leben. Damit erhöhte sich die Zahl der Menschen, die am Sonntag bei landesweiten Anschlägen getötet wurden, auf mindestens 75.
Betroffen von der Anschlagsserie war das ganze Land von Kirkuk im Norden bis Basra im Süden; allein am Abend gab es im Großraum Bagdad bei nunmehr vier Anschlägen 31 Tote. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt. Viele Anschläge wurden mit Autobomben und anderen Sprengsätzen verübt. Die Anschläge richteten sich vor allem gegen die Sicherheitskräfte im Land. Bei dem jüngsten Anschlag sei ein Auto vor einem Kaffeehaus in Sadr City, einem Viertel im Nordosten der Hauptstadt mit überwiegend schiitischer Bevölkerung, explodiert, teilte die Polizei mit.











