
Dass solche Interna nach draußen dringen, ist äußerst selten für Huawei. Denn Konzernchef und Gründer Ren schottet sich ab, wo er nur kann. Der 65-Jährige mit einem Faible für Mao-Uniformen residiert in einem schwarzen, bunkerähnlichen Gebäude in der Nähe des Forschungszentrums. Der Bau ist von einer mehr als zwei Meter hohen Hecke umgeben, die keine Blicke durchlässt.
Kontakt zum Geheimdienst
Ein Grund für das Schweigen von Huawei sind dunkle Gerüchte, die sich um das Unternehmen ranken. Huawei, heißt es, habe enge Kontakte zum chinesischen Militär und Geheimdienst. Laut einem Bericht der amerikanischen Rand Corporation für die US-Luftwaffe ist die chinesische Armee ein wichtiger Kunde von Huawei und fungiert gleichzeitig als Forschungspartner und eine Art politischer Schirmherr.
Das könnte die Expansion von Huawei langfristig bremsen. Als die Chinesen 2,2 Milliarden US-Dollar für die Übernahme des amerikanischen Telekomausrüsters 3Com boten, zogen sie 2008 ihre Offerte zurück, nachdem der US-Senat darin eine Bedrohung für Amerikas nationale Sicherheit sah. Deshalb helfen Huawei in den USA auch die Kampfpreise nicht – der Marktanteil liegt weiter im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Verdacht auf Spionage
Auch deutsche Geheimdienstler runzeln die Stirn, wenn der Name Huawei fällt, und warnen vor dem Einsatz in sicherheitskritischen Bereichen. Durch Hintertüren in den von Huawei gelieferten Netzbauteilen könnten chinesische Spione in die Netze eindringen und sich – ohne dass es auffällt – Firmengeheimnisse beschaffen. Beweise gibt es bisher nicht.
Auffällig ist aber, dass Huawei seine Ziele sehr genau anpeilt. Dort, wo es viel auszuspähen gibt, machen die Chinesen besonders aggressive Angebote. Als einer der Ersten setzte das Deutsche Forschungsnetz (DFN), das Universitäten und Forschungseinrichtungen miteinander verbindet, Technik von Huawei ein – und ließ sich nicht davon abbringen, als das Kanzleramt Sicherheitsbedenken vorbrachte: Der Preis war einfach zu gut.














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Alle Kommentare lesen31.03.2011, 22:58 UhrAnonymer Benutzer: gil grissom
und spätestens wenn die ressourcen zuneige gehen geht uns der arsch sowie so auf grundeis
31.03.2011, 22:46 UhrAnonymer Benutzer: gil grissom
selbst wenn china weltmacht wird, werden sie genauso wie andere zivilisationen auf die schnautze fliegen.
02.05.2010, 13:56 UhrAnonymer Benutzer: Dr. B. Wessling
HuaWei gehört zu über 98% ausschließlich den Mitarbeitern der Firma. Der fiese Gründer und Chef hat grad mal 1.42 % der Anteile:
http://www.huawei.com/corporate_information/corporate_governance.do
irgendwas stimmt an ihrem, liebe Fokus-Redakteure, blickwinkel auf diese Firma nicht, meistens ist die brille, mit der Sie alles chinesische anschauen, heftig getönt und vorbebildert.