Auslandsinvestition im Fußball: China kämpft gegen „illegitime Kapitalabflüsse“

Auslandsinvestition im Fußball: China kämpft gegen „illegitime Kapitalabflüsse“

, aktualisiert 27. Februar 2017, 18:35 Uhr
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Der Club Shanghai Shenhua hat den argentinischen Stürmer Carlos Tevez (M.) vom Club Boca Juniors jüngst mit einer rekordverdächtigen Traumgage in die Volksrepublik gelockt.

Quelle:Handelsblatt Online

Peking prangert die chinesischen Firmen wegen ihrer weltweiten Auslandsinvestitionen in den Fußball an. Das Sportministerium fordert die Einhaltung der Regeln zum Transfer von Kapital ins Ausland.

PekingAngesichts einer Welle chinesischer Investitionen im internationalen Fußball pocht die Regierung in Peking auf die Einhaltung der Regeln. Es gelte, die Vorgaben zum Transfer von Kapital ins Ausland zu beachten, mahnte das Sportministerium am Montag. Die Behörden stehen zwar einer Auslandsexpansion chinesischer Firmen aufgeschlossen gegenüber. Sie wenden sich aber gegen „illegitime Kapitalabflüsse“, wie die gängige Formulierung der Pekinger Wirtschaftsplaner lautet.

Wegen anziehender Zinsen in den USA hatten Investoren 2016 auf der Jagd nach Rendite verstärkt Geld aus der Volksrepublik abgezogen, so dass Chinas Landeswährung auf den tiefsten Stand seit achteinhalb Jahren zum Dollar fiel. Ende vorigen Jahres hatte die staatliche Devisenbehörde angekündigt, Kapitaltransfers ins Ausland auch im Sportbereich stärker unter die Lupe zu nehmen.

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Zu den spektakulärsten Coups der chinesischer Investoren in der internationalen Fußballwelt zählt der anstehende Erwerb des italienischen Traditionsclubs AC Mailand, der laut Insidern noch diese Woche in trockenen Tüchern sein soll. Zugleich locken chinesische Vereine Spieler aus aller Welt mit Riesensummen in die heimische Liga: Britischen Medienberichten zufolge hat der Club Shanghai Shenhua den Stürmer Carlos Tevez jüngst vom argentinischen Club Boca Juniors mit einer rekordverdächtigen Traumgage in die Volksrepublik gelockt. Er kassiert demnach rund 770.000 Dollar – pro Woche.

Quelle:  Handelsblatt Online
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