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Außenhandel: Doha-Runde vor dem Scheitern

Deutschland und die USA wollen mit bilateralen Gesprächen Handelshemmnisse zwischen beiden Ländern abbauen.

Das habe Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler mit seinem US-Kollegen Gary Locke vereinbart. Dabei geht es um die Bereiche Elektromobilität, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, aber auch den Arzneimittelmarkt; die deutschen Spargesetze haben auch amerikanische Pharmaunternehmen getroffen. Schon in der kommenden Woche reisen amerikanische Unterhändler in Berlin an, um die 2004 eingeschlafenen ICE-Talks (Informal Commercial Exchange) wieder aufzunehmen.

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Bei Röslers Gesprächen in Washington am Dienstag bekannten sich nach Informationen der WirtschaftsWoche US-Wirtschaftsminister Locke und US-Finanzminister Timothy Geithner nur mit unverbindlichen Floskeln zur Fortsetzung der Verhandlungen im Rahmen der WTO.

Röslers Beamte hatten im Vorfeld des Besuchs aus der US-Regierung sehr kritische Signale erhalten. Die Chancen auf einen positiven Abschluss der Doha-Runde, heißt es in einem Vermerk des Wirtschaftsministeriums, "tendieren gegen null".

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