Banken: Vermögensverwalter für Verstaatlichung der Banken

Banken: Vermögensverwalter für Verstaatlichung der Banken

von Hauke Reimer und Stefan Hajek

Bert Flossbach, Chef des Vermögensverwalters Flossbach & von Storch, fordert eine Rekapitalisierung oder Teilverstaatlichung der Banken in Europa. Geldhäuser sollten selbst für etwaige Verluste aufkommen - ansonsten müsse man sie zwangsverstaatlichen.

Der zweitgrößte unabhängige Vermögensverwalter in Deutschland hat sich für eine Rekapitalisierung oder Teilverstaatlichung der Banken in Europa ausgesprochen und fordert, dass die Banken mit ihrem Eigenkapital selbst mögliche Ausfälle, etwa aus nicht mehr bedienten Staatsanleihen, übernehmen. "Wir müssen die Banken wieder für ihr Handeln haftbar machen. Es kann nicht sein, dass einige zocken und die Risiken auf die Allgemeinheit abwälzen", kritisiert Bert Flossbach, Chef des Vermögensverwalters Flossbach & von Storch in Köln.

"Konkret würde ich die Banken mit ihrem Eigenkapital wieder haftbar machen. 1.000 Milliarden Euro haben allein die börsennotierten europäischen Banken davon. Damit sollen sie zunächst mal selbst für etwaige Verluste aufkommen. Und wenn das nicht reicht, muss man sie verstaatlichen und zwangskapitalisieren. Das ist auf die Dauer allemal billiger für alle, als wenn die EZB immer wieder deren Anleihen aufkauft, wenn es brenzlig wird."

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