Barack Obama: Politik braucht Mut und Würde

Barack Obama: Politik braucht Mut und Würde

, aktualisiert 08. Mai 2017, 04:37 Uhr
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Der frühere US-Präsident Barack Obama bei der Verleihung des Zivilcourage-Preises in Boston

Quelle:Handelsblatt Online

Ex-Präsident Obama ist in Boston mit dem Zivilcourage-Preis ausgezeichnet worden. In einer Rede ruft er seinen Nachfolger zu Mut und Ehrfurcht im Amt auf - auf direkte Kritik an Trump verzichtet er aber.

WashingtonDer frühere US-Präsident Barack Obama hat seine Nachfolger in der US-Politik zu Authentizität und Mut aufgerufen. Es brauche Mut, um bei politischen Entscheidungen dem Druck von Parteien und Öffentlichkeit zu widerstehen, sagte Obama. Politik solle eine ehrenhafte Aufgabe bleiben, ausgeführt mit Ehrfurcht und Würde.

Der Ex-Präsident verzichtete auf direkte Kritik an seinem Nachfolger Donald Trump, die US-Medien in der Rede Obamas erwartet hatten. Allerdings nahm er Bezug auf die nach ihm benannte Gesundheitsversorgung „Obamacare“, die Trump gerade zu demontieren versucht. Es habe Mut gebraucht, gegen viele und mächtige Widerstände diese Reform einzuführen, sagte der 55-Jährige.

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Obama nahm am Sonntagabend in Boston den Profile-in-Courage-Award entgegen, einem nach dem früheren US-Präsidenten John F. Kennedy benannten Preis für Zivilcourage. Den Preis verleiht die Kennedy-Bibliothek in Boston alljährlich. Obama ist erst der dritte Ex-Präsident nach George H.W. Bush und Gerald Ford, dem die Ehre zuteil wird - und der erste, der der demokratischen Partei angehört.

Quelle:  Handelsblatt Online
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