Beginn der Ukraine-Krise: Ex-Präsident bestreitet Schießbefehl auf dem Maidan

Beginn der Ukraine-Krise: Ex-Präsident bestreitet Schießbefehl auf dem Maidan

, aktualisiert 28. November 2016, 16:26 Uhr
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Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Janukowitsch hat im Maidan-Prozess ausgesagt.

Quelle:Handelsblatt Online

Der ehemalige ukrainische Staatschef Janukowitsch hat zu den Ereignissen hat auf dem Maidan Anfang 2014 ausgesagt. Damals wurden 72 Menschen erschossen. Einen Schießbefehl habe es aber nicht gegeben, so Janukowitsch.

MoskauDer frühere ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch will während der Demonstrationen gegen seine Regierung Anfang 2014 in Kiew keinen Schießbefehl erteilt haben. Er habe den Spezialeinheiten der Polizei nicht befohlen, auf Demonstranten zu schießen, sagte Janukowitsch am Montag in einem Prozess gegen fünf ehemalige Mitglieder der Truppe in Kiew. Dies sei auch gar nicht möglich gewesen. Janukowitsch war dem Prozess aus Russland zugeschaltet.

Bei den Protesten im Februar 2014 auf dem Kiewer Maidanplatz waren 72 Demonstranten erschossen worden, die meisten durch die Polizei oder Heckenschützen. Auch 13 Sicherheitskräfte wurden getötet. Janukowitsch floh wenig später nach Russland.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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