Besuch in Griechenland: US-Vizepräsident Biden gibt sich optimistisch

Besuch in Griechenland: US-Vizepräsident Biden gibt sich optimistisch

, aktualisiert 05. Dezember 2011, 13:51 Uhr
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Hoffen auf ein Ende der Krise: Der griechische Premier Lucas Papademos (rechts) und US-Vize-Präsident Joe Biden.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei seinem Besuch in Athen hat US-Vizepräsident Joe Biden Zuversicht demonstriert. Griechenland werde gestärkt aus der Krise hervorgehen, sagte Biden nach dem Gespräch mit Griechenlands Ministerpräsident Lucas Papademos.

AthenUS-Vizepräsident Joe Biden hat sich optimistisch über die Anstrengungen Athens zur Überwindung der Schuldenkrise geäußert. Er sei zuversichtlich, dass Griechenland gestärkt aus der Krise hervorgehen werde, sagte Biden am Montag nach einem Gespräch mit dem griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos in Athen. „Alle Parteien und das Volk Griechenlands unterstützen Sie in dieser ihrer Bemühung.“ Es war der erste Besuch eines US-Vizepräsidenten in Griechenland seit 40 Jahren.

Papademos bedankte sich für politische Hilfen der USA an sein Land, die schwere Finanzkrise zu überwinden. „Ich bin mir sicher, Griechenland kann weiter mit der Hilfe der USA rechnen“, sagte der griechische Regierungschef. Mehr als verbale Unterstützung zur Abwendung der drohenden Staatspleite sei nicht zu erwarten, hatte die griechischen Presse schon im Voraus geschrieben.

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Im Mittelpunkt der Unterredungen Bidens auch mit dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias stand die wirtschaftliche Lage Griechenlands. Weitere Themen waren den Angaben zufolge die Entwicklung im Nahen Osten und in Nordafrika, die Zypernfrage, die griechisch-türkischen Beziehungen und die Lage auf dem Balkan.

Am Nachmittag wollte sich Biden mit den Vorsitzenden der beiden großen Parteien, dem Sozialisten Giorgos Papandreou und dem konservativen Antonis Samaras, treffen. Beide unterstützen die griechische Übergangsregierung unter dem Finanzexperten Lucas Papademos.

Dagegen wird sich Biden nicht mit dem Junior-Partner der Übergangsregierung treffen. Der Chef der ultranationalistischen Völkischen Orthodoxen Gesamtbewegung, Giorgos Karatzaferis, und Mitglieder seiner Partei hatten sich in den vergangenen Jahren mit antisemitischen und rassistischen Aussagen hervorgetan.

Quelle:  Handelsblatt Online
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