Brasilien: Rousseff wehrt sich im Senat gegen Amtsenthebung

Brasilien: Rousseff wehrt sich im Senat gegen Amtsenthebung

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Brasilien: Rousseff wehrt sich im Senat gegen Amtsenthebung

Das Amtsenthebungsverfahren gegen Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff wird nicht mit Korruptionsvorwürfen begründet, sondern primär mit Bilanztricks im Staatshaushalt.

Die suspendierte brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff stemmt sich am Montag mit einer Rede vor dem Senat gegen ihre mögliche Amtsenthebung. Der 61-Jährigen wird zur Last gelegt, den Staatshaushalt manipuliert und so der Wirtschaft des Landes geschadet zu haben. Rousseff weist jegliches Fehlverhalten zurück und sieht sich als Opfer einer korrupten politischen Elite.

Ihr Auftritt vor den Senatoren gilt als vorläufiger Höhepunkt einer Konfrontation, die Ende 2015 ihren Anfang genommen hatte. Damals stellten ihre Gegner im Kongress einen Antrag auf Amtsenthebung. Im Mai votierte der Senat für eine Suspendierung Rousseffs für bis zu 180 Tage für die Dauer des Verfahrens.

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Vizepräsident Michel Temer übernahm die Amtsgeschäfte. Die endgültige Abstimmung über eine Amtsenthebung Rousseffs wird für die folgenden Tage erwartet. Sollte sie abgesetzt werden, bliebe Temer ihre verbleibende Amtszeit bis 2018 Präsident.

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