Brasilien: Saftige Geldstrafe für Noteinsatz im Olympischen Dorf

Brasilien: Saftige Geldstrafe für Noteinsatz im Olympischen Dorf

, aktualisiert 28. Juli 2016, 12:52 Uhr
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Das brasilianische Arbeitsministerium hat den Organisatoren der Olympischen Spiele eine Strafe von rund 138 Euro pro Arbeiter auferlegt.

Quelle:Handelsblatt Online

Fehlende Papiere und eine massive Überschreitung der erlaubten Arbeitszeit: Die Organisatoren der Olympischen Spiele müssen wegen eines Noteinsatzes von 630 Arbeitern eine empfindliche Geldstrafe zahlen.

Rio de JaneiroBrasiliens Arbeitsministerium hat den Organisatoren der Olympischen Spiele für den Noteinsatz von 630 Arbeitern wegen rechtlicher Verstöße eine Geldstrafe auferlegt. Die Organisatoren und beteiligte Firmen müssten für den Einsatz zur Behebung von Mängeln im Olympischen Dorf insgesamt 315.000 Reais (87.000 Euro) Strafe bezahlen, berichtete das Portal „Folha de São Paulo“. Das entspricht 500 Reais (138 Euro) pro Arbeiter. Dabei geht es neben fehlenden Papieren um eine Überschreitung von Arbeitszeiten.

Nach massiven Beschwerden etwa der australischen Delegation waren Mängel wie defekte Wasserleitungen von den kurzfristig verpflichteten Arbeitern behoben worden – rund um die Uhr wurde gearbeitet. Bis Ende der Woche sollen alle 31 Hochhausblöcke bezugsfertig sein. In der Spitze sollen bis zu 18.000 Sportler, Betreuer, Ärzte und weitere Delegationsmitglieder aus über 200 Ländern in der Anlage wohnen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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