Brexit: Finanzminister setzt auf Übergangslösungen

Brexit: Finanzminister setzt auf Übergangslösungen

, aktualisiert 20. November 2016, 16:19 Uhr
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Britain's Chancellor of the Exchequer Philip Hammond arrives at 10 Downing Street in London, November 2, 2016. REUTERS/Toby Melville/File Photo

Quelle:Handelsblatt Online

Die britische Regierung ringt weiter um einen Plan für den Brexit und die Zeit danach. Die Verhandlungen über die Beziehung zur EU könnten noch lange dauern. Finanzminister Hammond setzt deshalb auf Übergangslösungen.

LondonGroßbritannien soll nach Worten von Finanzminister Philip Hammond die EU mit Hilfe von Übergangsregelungen reibungslos verlassen können. Dies werde eine entscheidende Frage in den Verhandlungen sein, sagte Hammond am Sonntag in einem Interview des Fernsehsenders ITV. Britische Unternehmen litten unter der Unsicherheit. Die Verhandlungen über die langfristige Beziehung zur EU könnten lange dauern. Deswegen würden sich die Gespräche vor allem um Übergangsregelungen drehen.

Hammond zeigte sich überzeugt, dass seine Regierung mit dem ersten Haushaltsplan seit dem Brexit-Votum vom 23. Juni die Wirtschaft auf die Probleme vorbereiten und Familien durch harte Zeiten führen könne. Wegen der hohen öffentlichen Schulden könne er am Mittwoch aber keinen großen Anstieg der Ausgaben verkünden, sagte er der BBC. Vielmehr müsse sichergestellt werden, dass der Wohlstand im ganzen Land und über alle Einkommensgruppen hinweg verteilt werde.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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