Brexit: Großbritannien will EU-Regeln in heimisches Recht überführen

Brexit: Großbritannien will EU-Regeln in heimisches Recht überführen

, aktualisiert 30. März 2017, 08:38 Uhr
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Einige Unternehmen haben mit Verweis auf die Unsicherheit nach dem Brexit Investitionen auf Eis gelegt. Die Regierung von Premierministerin Theresa May hatte ihnen angeboten, dass „wo immer es praktikabel ist, die gleichen Regeln auch nach dem Brexit gelten“.

Quelle:Handelsblatt Online

Schon heute will Großbritannien einen Plan vorlegen, wie die EU-Regeln in nationales Recht übernommen werden können. Die britische Regierung will so schnell für Klarheit bei Unternehmen und Verbrauchern sorgen.

LondonGroßbritannien will nach dem Einreichen der Scheidungspapiere bei der EU rasch Klarheit für die Unternehmen und Verbraucher des Landes schaffen. Dazu sollte am Donnerstag ein Plan vorgelegt werden, wie die EU-Regeln in nationales Recht übernommen werden können.

„Im Zentrum des Brexit-Votums stand die Souveränität“, sagte Brexit-Minister David Davies. „Ein starkes, unabhängiges Land muss Kontrolle über seine eigenen Gesetze haben.“ Zugleich werde aber ein Rahmen geschaffen, damit Planungssicherheit für die Wirtschaft bestehe.

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Einige Unternehmen haben mit Verweis auf die Unsicherheit nach dem Brexit Investitionen auf Eis gelegt. Die Regierung von Premierministerin Theresa May hatte ihnen angeboten, dass „wo immer es praktikabel ist, die gleichen Regeln auch nach dem Brexit gelten“. Großbritannien hatte am Mittwoch den Antrag zum Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU in Brüssel eingereicht.

Quelle:  Handelsblatt Online
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