Britischer Premierminister: Cameron wirbt bei Knesset-Rede für Nahost-Frieden

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Britischer Premierminister: Cameron wirbt bei Knesset-Rede für Nahost-Frieden

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Der britische Premierminister David Cameron hat in einer Rede vor dem israelischen Parlament für einen Friedensschluss mit den Palästinensern geworben.

Erstmals besucht David Cameron als britischer Premier Israel. Vor der Knesset in Jerusalem übt er kaum Kritik. Stattdessen preist er die positiven Folgen eines möglichen Friedensschlusses mit den Palästinensern.

Der britische Premierminister David Cameron hat in einer Rede vor dem israelischen Parlament für einen Friedensschluss mit den Palästinensern geworben. Er wolle keine Vorträge darüber halten, wie Israelis und Palästinenser die Friedensverhandlungen führen sollten, sagte er am Mittwoch vor der Knesset in Jerusalem. „Aber stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn die Zwei-Staaten-Lösung Wirklichkeit würde“, forderte er die Abgeordneten und den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu auf.

Die Menschen der Region würden nicht nur sicherer und wohlhabender werden, sondern Israel würde sich auch keine Vorhaltungen wegen Menschenrechten mehr gefallen lassen müssen, sagte Cameron. Allerdings müsse der israelische Siedlungsbau aufhören. Und die Palästinenser müssten die Aufwiegelung zum Hass auf Israel beenden. „Es geht auch um die Würde der Israelis und die Würde der Palästinenser“, sagte er.

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Großbritannien stehe weiter fest zu Israel und werde auch in Zukunft alle Formen des Antisemitismus energisch bekämpfen, betonte der Premier. Er sei sich bewusst, wie verwundbar Israel sei. Möglichen Boykottmaßnahmen gegen den jüdischen Staat erteilte er eine klare Absage.

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Zum Atomkonflikt mit dem Iran sagte Cameron, er teile die Skepsis der Israelis. „Ein nuklear bewaffneter Iran stellt eine Gefahr für die ganze Welt dar, und Großbritannien wird alles dazu beitragen, dies zu verhindern“, versicherte Cameron. „Der Iran bleibt der größte Exporteur von Terror weltweit“, kritisierte er Teheran.

Cameron war am Vormittag zu dem knapp zweitägigen Besuch Israels und der Palästinensergebiete eingetroffen. Zunächst besuchte er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Am Abend stand ein Treffen mit Netanjahu und am Donnerstag mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf dem Programm.

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