China: Ende der Eiszeit

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Mit seinem China-Besuch setzt der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ein Zeichen: Das Verhältnis zwischen beiden Ländern normalisiert sich wieder.

Mit seinem China-Besuch setzt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ein Zeichen: Das Verhältnis zwischen beiden Ländern normalisiert sich wieder.

Vor rund acht Wochen sah es noch so aus, als ob die Beziehungen zwischen Deutschland und China auf lange Zeit gestört blieben. Damals hatte die chinesische Regierung Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ausgeladen – Höhepunkt des Protests gegen den Besuch des Dalai-Lama im Bundeskanzleramt. Jetzt machen sich beide Seiten daran, ihr Verhältnis wieder zu verbessern: Am Mittwoch trifft Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in China ein, um mit hochrangigen Vertretern der chinesischen Umweltbehörden auszuloten, wo und wie beide Länder beim Klimaschutz zusammenarbeiten können.

„Ich erwarte, dass 2008 ein Jahr wird, in dem sich die deutsch-chinesischen Bezieh-ungen vertiefen werden“, sagt Michael Schäfer, Deutschlands Botschafter in China. Nach „einigen Monaten der Irritationen“ normalisiere sich die Beziehung jetzt.

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Auch die Imagekampagne „Deutschland und China gemeinsam in Bewegung“ soll fortgesetzt werden. Drei Jahre lang will Deutschland in der Volksrepublik für sich und seine Unternehmen werben. Im Zuge des chinesischen Protests drohte die Aktion sogar zu scheitern. Nun ist für Mai eine mehrwöchige Veranstaltungsreihe im zentralchinesischen Chongqing geplant. Im Oktober soll die Kampagne in Guangzhou bei Hongkong Halt machen, 2009 folgen zwei weitere Großveranstaltungen.

Neben anderen Staats- und Regierungschefs hat China inzwischen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den Olympischen Spielen eingeladen, die vom 8. bis zum 24. August in Peking stattfinden.

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