China: Zahl der Toten durch Erdbeben in China steigt auf 12 000

China: Zahl der Toten durch Erdbeben in China steigt auf 12 000

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Das Ausmaß der Katastrophe in China ist noch nicht abzuschätzen

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben in China ist die Zahl der Toten auf rund 12 000 gestiegen. Die Opferzahlen dürften aber noch weiter zunehmen, da das Ausmaß der Katastrophe auch heute noch schwer abzuschätzen war.

Tausende Menschen sind in der schwer betroffenen Provinz Sichuan weiter verschüttet, Zehntausende obdachlos. Die Hilfe im Land für die Opfer ist inzwischen angelaufen. Das Militär hat einige zehntausend Soldaten entsandt. China hieß internationale Unterstützung ausdrücklich willkommen.

Während des Erdbebens hielten sich auch deutsche Urlauber in Sichuan auf. Verletzte gab es aber nicht, berichteten drei deutsche Anbieter von Chinareisen. Auch das deutsche Generalkonsulat in der Provinzhauptstadt Chengdu hat keine Informationen, dass Deutsche unter den Opfern sein sollen. Doch gilt eine 15-köpfige britische Reisegruppe in der Nähe des Pandareservats Woolong als vermisst.

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Der Dalai Lama hat den Betroffenen sein Beileid ausgesprochen. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter zeigte sich in einer Mitteilung im nordindischen Dharamsala „zutiefst betrübt über den Verlust vieler Leben“ und über die Verletzten. Er bete für die Opfer. Chinas Regierung hat den Dalai Lama mitverantwortlich für die Unruhen in Tibet Mitte März und die jüngsten chinafeindlichen Proteste gemacht. Der russische Zivilschutz schickt ein Spezialflugzeug mit Feldlazarett an Bord in das Erdbebengebiet. Die Transportmaschine sollte mit Einsatzkräften und Hilfsgütern aus Moskau starten.

Der olympische Fackellauf wird Quelle: dpa

Der olympische Fackellauf wird in China wie geplant fortgesetzt

Bild: dpa

Der olympische Fackellauf in China wird trotz des schweren Erdbebens wie geplant fortgesetzt. Das erklärte das Olympia-Organisationskomitee (BOCOG) am Dienstag in Peking. Auch die Etappe durch die betroffene Provinz Sichuan werde nach derzeitigem Stand nicht beeinträchtigt, sagte BOCOG-Sprecher Zhang Zhaonan.

Die Flamme soll vom 15 bis 18 Juni durch sieben Städte in Sichuan getragen werden, unter anderem die nicht weit des Epizentrums gelegenen Städte Mianyang und Guanghuan sowie die Provinzhauptstadt Chengdu. Nach Angaben des Außenministeriums soll eine Entscheidung über den Fackellauf aber „nach Situation“ gefällt werden. Das Pekinger Organisationskomitee werde den Verlauf der Katastrophe beobachten und darauf eine Einschätzung der Lage geben. „Bis jetzt“ habe es aber noch keine Veränderung des Ablaufplans gegeben, erklärte der Ministeriumssprecher Qin Gang vor Journalisten in Peking. „Das Erdbebengebiet liegt nicht auf der Route des Fackellaufs“, sagte Li Zhanjun, der Leiter des Pekinger Medienzentrums für die Olympischen Spiele nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua. Am Dienstag machte die olympische Flamme im Ort Longyan der südchinesischen Provinz Fujian Station.

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