Daca: Trump widerspricht Demokraten

Daca: Trump: Kein „Deal“ über Einwanderungsprogramm

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Donald Trumps Twitter-Account

US-Präsident Donald Trump hat der Darstellung der Demokraten widersprochen, wonach sich beide Seiten auf ein Schutzprogramm für junge Migranten (Daca) geeinigt hätten.

„Es gab letzte Nacht keinen Deal über Daca“, schrieb Trump am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit), 14. September, im Kurznachrichtendienst Twitter. Um einen Konsens zu erreichen, müsse man sich zunächst auf einen „massiven Grenzschutz“ einigen, fügte er hinzu. „Das wäre Gegenstand einer Abstimmung.“

Die Demokraten hatten am Vortrag verkündet, sie hätten sich mit Trump darauf geeinigt, das sogenannte Daca-Programm rasch in einem Gesetz zu verankern. Das Programm hatte Hunderttausenden jungen Menschen, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA eingewandert waren, einen vorläufigen Schutzstatus gegeben. Es bewahrte sie vor der Ausweisung. Die jungen Menschen erhielten außerdem eine Arbeitserlaubnis.

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Trump hatte sich vor einer Woche dazu entschieden, das Programm zu beenden. Allerdings räumte er dafür eine Frist von sechs Monaten ein. Er forderte den Kongress auf, während dieser Zeit eine Neuregelung zu finden.

Schutz von Immigranten Demokraten verkünden Einigung mit Trump

US-Präsident Trump trifft sich mit führenden Demokraten. Die verkünden anschließend einen weitreichenden Deal, es geht um junge Einwanderer. Das Weiße Haus widerspricht.

Nancy Pelosi, Vorsitzende der demokratischen Fraktion im Kongress der USA, und der Vorsitzende der demokratischen Fraktion im Senat, Chuck Schumer Quelle: dpa

Die demokratischen Fraktionschefs aus dem Abgeordnetenhaus und Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, hatten sich am Mittwoch mit Trump getroffen. Anschließend erklärten sie: „Wir haben uns darauf geeinigt, den Schutz von Daca rasch in einem Gesetz zu verankern, und an einem Paket zum Grenzschutz zu arbeiten, das die Mauer ausschließt, und das für beide Seiten akzeptabel ist.“ Die Mauer an der Grenze zu Mexiko war eines der zentralen Wahlversprechen Trumps.

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