
WienDie österreichische Regierung will bis zum Jahr 2016 einen nahezu ausgeglichenen Haushalt erreichen. Das Budget solle bis dahin um insgesamt knapp 27 Milliarden Euro entlastet werden, sagte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) am Freitagabend nach dem Abschluss langer Verhandlungen. Geplant sind Kürzungen von 22 Milliarden Euro. Über Steuererhöhungen sollen rund 5 Milliarden Euro zusätzlich eingenommen werden.
Bereits im laufenden Jahr soll das Defizit unter drei Prozent des Bruttoinlandprodukts sinken und damit wieder den europaweit geltenden Maastricht-Kriterien entsprechen. Von dem Sparprogramm sind alle Ausgabenbereiche betroffen. Das meiste Geld soll bei Rentnern und Beamten eingespart werden. Zudem sollen das Bundesparlament und der Bundesrat verkleinert werden. Ende Februar soll das Parlament dem Sparprogramm zustimmen. Im Januar hatte die Ratingagentur Standard & Poor's Österreich von der Spitzenbewertung AAA auf AA+ herabgestuft.













