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Defizit 2016 nahe Null: Österreich will kräftig sparen

Quelle: Handelsblatt Online

Nicht nur in Griechenland, auch in anderen europäischen Ländern soll gespart werden. Österreich hat sich das Ziel gesetzt, bis 2016 den Haushalt nahezu auszugleichen. Die Staatschuldenquote soll dann 71 Prozent betragen.

Österreichs Kanzler Werner Faymann (r) bei der Verkündung des Sparpakets. Quelle: dpa
Österreichs Kanzler Werner Faymann (r) bei der Verkündung des Sparpakets. Quelle: dpa

WienDie österreichische Regierung will bis zum Jahr 2016 einen nahezu ausgeglichenen Haushalt erreichen. Das Budget solle bis dahin um insgesamt knapp 27 Milliarden Euro entlastet werden, sagte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) am Freitagabend nach dem Abschluss langer Verhandlungen. Geplant sind Kürzungen von 22 Milliarden Euro. Über Steuererhöhungen sollen rund 5 Milliarden Euro zusätzlich eingenommen werden.

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Bereits im laufenden Jahr soll das Defizit unter drei Prozent des Bruttoinlandprodukts sinken und damit wieder den europaweit geltenden Maastricht-Kriterien entsprechen. Von dem Sparprogramm sind alle Ausgabenbereiche betroffen. Das meiste Geld soll bei Rentnern und Beamten eingespart werden. Zudem sollen das Bundesparlament und der Bundesrat verkleinert werden. Ende Februar soll das Parlament dem Sparprogramm zustimmen. Im Januar hatte die Ratingagentur Standard & Poor's Österreich von der Spitzenbewertung AAA auf AA+ herabgestuft.

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