Kommentare zu: Ifo-Chef Sinn: IWF sollte sich um Griechenland kümmern

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20 Kommentare
  • 05.03.2010, 15:45 UhrAnonymer Benutzer: Student

    ich bin wahnsinnig gespannt welchen der Wege die Politik und das deutsche Volk einschlagen wird.

    Entweder:

    - Griechenland steigt aus und es werden in Euro Verträgen Sanktionen implementiert
    - Gewaltige Soziale Unruhen in den PiiGS Staaten zwingen zu harten Sanktionen, Ausgang ungewiss
    - Deutschland steigt nach Druck der Öffentlichkeit aus dem Euro aus, um nicht die meisten Lasten zu schultern
    - Der Euro zerbricht als Ganzes

    Noch hat die Politik die Wahl.

  • 05.03.2010, 16:21 UhrAnonymer Benutzer: Fuchs

    Es wird wie immer, der Weg des geringsten Widerstandes sein. Möglichst wenig unternehmen, Entscheidungen auf den morgigen Tag verschieben - bis es nicht mehr geht. Die Apparatschiks in berlin und brüssel haben auch ein ureigens interesse daran. Leider befürchte ich, das es schubweise zu einem gemeinsamen Untergang daher kommen muss.

  • 05.03.2010, 16:29 UhrAnonymer Benutzer: logon

    Sinn hat Recht. Korrupte Faulenzer haben in einem Weltleistungssystem nichts verloren. Wer gegen den asiatischen Raum bestehen will, muß leistungsbereit sein und nicht bilanzen fälschen und mit Tricks in einem Staatenverband bleiben.

  • 05.03.2010, 16:47 UhrAnonymer Benutzer: dora

    Griechenland wäre vielleicht ohne EU und Euro besser bedient gewesen und hätte sich frei orientieren können. Die Zugehörigkeit zur NATO wäre auch zu überdenke.
    So wäre Griechenland frei und könnte sich seine Partner selber wählen. Waffe von Russland als teure Flugzeuge aus Deutschland. im bezug auf seine Außengrenzen zu Türkei, hat Europa Griechenland eh immer in Stich gelassen.
    Zuletzt steht Deutschland mit dem überteuerten Euro allein da.
    Europa ist nicht mehr Mittelpunkt der Weltwirtschaft.

  • 05.03.2010, 16:55 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    Die EU sollte hier ein Exempel statuieren und konsequent durchgreifen (notfalls aus dem Währungsverbund rausschmeissen sofern die Auflagen nicht angenommen werden). Nur leider wird es dazu auf Druck der banken (die zig Milliarden an Kredite an Griechenland ausgegeben haben) und der USA nicht kommen...

  • 05.03.2010, 17:06 UhrAnonymer Benutzer: Andrea Markel

    Man darf die unverschämte Abzocke Griechenlands nicht auch noch belohnen, indem man ihre alten Schulden bezahlt, und sie ungehemmt weiter neue Schulden machen können. Die Griechen müssten uns ja für schwachsinnig halten.

  • 05.03.2010, 17:25 UhrAnonymer Benutzer: Gast

    Griechenland (GR) benötigt lt. SZ Ausgabe vom 3. März 2010 in diesem Jahr 43,8 Mrd. EUR an Staatsanleihen, davon in den Monaten April und Mai insgesamt 22,6 Mrd. EUR. bis vor wenigen Tagen schien es unmöglich, dass GR aufgrund der aktuellen Ratings mit Stand Dezember 2009 (Standard & Poor's: bbb+ mit negativem Ausblick; Moody's: A2 Ausblick negativ; Fitch: bbb+ Ausblick negativ; mein Ranking für GR: CC, d. h. „Sehr schwache finanzielle Sicherheit, wobei die Zahlungsfährigkeit bereits stärker eingeschränkt ist. bei unerwarteten negativen Umfeldbedingungen sind Zahlungsstörungen sehr wahrscheinlich) so ohne weiteres an frisches Geld vom Kapitalmarkt herankommt – am 04. März sind wir jedoch eines besseren belehrt worden. Die Auktion zur Platzierung von 5 Mrd. EUR von einem bankenkonsortium konnte bereits kurz nach Eröffnung geschlossen werden! Hier ist sicher von politischer Seite kräftig interveniert worden, nicht umsonst hat Präsident Obama bzgl. dem möglichen GR-Staatsbankrott vor wenigen Tagen mit Frau Merkel telefoniert. Nach dem Telefongespräch hat das bundeskanzleramt die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass GR zu seinem Geld kommt um den finanziellen Kollaps abzuwenden. Zur Tarnung hat man mit dem GR Präsidenten Papandreou vereinbart, dass er bei seinem besuch am 05. März bei Frau Merkel nur politische Unterstützung jedoch keine Finanzspritzen einfordern soll – was durch gezielte Presseveröffentlichungen im Vorfeld ja bereits geschehen ist.

    Da die an der Auktion beteiligten banken „systemisch wichtig“ sind, werden im Falle eines drohenden bankenbankrotts die beteiligten Finanzinstitute durch Staatsbürgschaften – bis auf Weiteres - am Leben erhalten. Der Zeitpunkt, wann die banken in Konkurs geschickt und damit einhergehend die Staatsbankrotte bekanntgegeben werden, wird bereits im Hintergrund in einer konzertierten Aktion der wichtigsten industriestaaten ausgehandelt.

  • 05.03.2010, 18:03 UhrAnonymer Benutzer: Unterwasserexplosion

    Herr Sinn legt den Finger in die Wunde.

  • 05.03.2010, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: Luigi

    Das hat Sinn!
    bevor wir die Griechen noch belohnen und den PiiGS ein falschen Signal senden, dann doch lieber ein paar Milliarden Peanuts für eigene bad banks ausgeben!
    Verfallen eigentlich bei einem Staatsbankrott evtl. Forderungen wegen Reparationszahlungen? (sofern diese überhaupt gerechtfertig sind) - dann wäre das evtl. nicht einmal ein Zuschussgeschäft

  • 05.03.2010, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: RDA

    Recht hat Herr Sinn. Wobei ich GR beim Austritt aus dem Euro keinen Cent an Schulden erlassen würde. Die Löhne und Renten müssen gekürzt werden - die griechische bevölkerung kann auch mal erleben, was das heißt. Und wenn es zu Unruhen kommt, kann die griechische Regierung ja ihr überdimensioniertes und ach-so-notwendiges Militär gegen die Unruhestifter einsetzen. ihre weltfremden Reparationsforderungen sollen sie sich sonstwohin schieben und erstmal die Türkei danach fragen...Und selbst wenn die Forderungen wieder aufleben - dann könnte man mal zusammenrechnen,wieviel Geld GR seit seinem beitritt aus der EU-Kasse erhalten hat, und wie groß der deutsche Anteil daran war...

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