Kommentare zu: Václav Klaus: Der Euro ist gescheitert

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34 Kommentare
  • 19.06.2010, 11:22 UhrAnonymer Benutzer: Messer der Gleichheit

    Sehr guter Artikel, der die Zusammenhänge absolut treffend und schnörkellos auf den Punkt bringt.

    ich wünsche mir Václav Klaus als bundeskanzler! Offensichtlich sind unserer eigenen Leute da nicht mehr in der Lage eine guten Job zu machen. Aus braucht wohl mehr qualifizierte Gastarbeiter in der Regierung und Politik!

  • 19.06.2010, 11:24 UhrAnonymer Benutzer: Ramadama

    Mit dem Euro- beitritt von Estland und bald auch island kommen zwei
    weitere Kostgänger, genauer Anwärter auf eine Staatspleite in den Euroraum. Wer dauernd behauptet Estland sei ein " Musterstaat" hat sich über die drei baltischen Länder noch nicht genau informiert. Dagegen sind Neapel und Sizilien Musteroasen von ehrlicher Wirtschaft. Aber insgesamt ist der beitritt für alle die drinnen sind gut. Er beschleunigt das Ende des Euros erheblich. Und bekanntlich ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende

  • 19.06.2010, 12:28 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Herr Klaus hat absolut recht. Polen und Tschechen machen das richtig - bloß nicht den (T)Euro einführen; er würde die Volkswirtschaften in diesen Ländern abwürgen (wobei Tschechen traditionell besser da steht als Polen). Wie es in Polen weitergeht, wird sich morgen entscheiden. Vermutlich werden die deutschen Medien (polnische Medien gibt es in Polen kaum, sie gehören alle deutschen Konzernen) die Wahlen so steuern, dass ein rückgratloser Schwächling gewählt wird (Herr Korwin-Mikke wäre der optimale Kandidat, aber er wird mit Sicherheit medial abgeschossen). Sollte Polen den Euro einführen, wäre Polen verloren. Jedenfalls wünsche ich unseren östlichen Nachbarn, dass ihre Regierungen bei ihrem Kurs bleiben und weiterhin eher an das Wohl ihrer Leute denken als dass sie sich von brüssel veräppeln lassen.

  • 19.06.2010, 13:24 UhrAnonymer Benutzer: Autonomos

    Vaclav Klaus ist einer der Euro-Skeptiker, die immer richtig gelegen haben. Auch diesmal. Keine beschleunigung des Wirtschaftswachstums, keine Verminderung der inflationsgefahren - das Gegenteil wird von der EZb herbeigeführt -, kein Schutz vor externen wirtschaftlichen Störungen. "Die Euro-Zone ist", so Klaus, in der Tat "kein optimaler Währungsraum“.

    Wie alle Währungsunionen nicht, die in Europa bisher veranstaltet wurden und den daran teilnehmenden Nationalstaaten in der Haushalts- und Finanzpolitik ihre Souveränität beließen, sprich: jeder konnte da machen, was er wollte, vor allem Schulden.

    Klaus sieht dies und hat immer davor gewarnt. Leider aber dann doch den Lissabon-Vertrag unterzeichnet. Am Ende auch er ein Opportunist, der gegen die eigenen Einsichten handelt.

    Das ist mittlerweile europäische Staatskultur.

  • 19.06.2010, 14:34 UhrAnonymer Benutzer: Messer der Gleichheit

    @Autonomos

    ...Klaus sieht dies und hat immer davor gewarnt. Leider aber dann doch den Lissabon-Vertrag unterzeichnet. Am Ende auch er ein Opportunist, der gegen die eigenen Einsichten handelt.....

    Das ist zutreffend. Aber vielleicht hat ihm ja ein ach so friedliebender EU-Staatschef sehr diplomatisch darauf hin gewiesen, dass seine Worte wahrhaftiger und gewichtiger seien weil sein Staat ja Atombomben besitzt und er beugte sich nur diesem ausweglosen Druck. Wäre ja nicht das erste Mal!

  • 19.06.2010, 14:59 UhrAnonymer Benutzer: Zweifler

    Keine Frage in der derzeitigen Konstellation ist der Euro tot. Auch eine unbequeme Wahrheit Herr Schäuble, die Sie aber nicht hören wollen. Alle bürger des Euro Raumes werden früher oder später die präsentierte Rechnung bezahlen (müssen)!

  • 19.06.2010, 15:11 UhrAnonymer Benutzer: Sebastian

    Eine einheitliche Währung hat grundsätzlich mehr Vorteile als Nachteile. Allerdings müsste sie ökonomisch und rechtlich abgesichert werden.
    beides war nicht erfolgt.
    Sicher haben sich viele Juristen und Volkswirte gegenseitig die Köpfe eingeschlagen, um eine optimale Währung zu erreichen.
    Entschieden wurde letztendlich doch wieder von Politikern, die nicht unbedingt über die notwendigen Sachkenntnisse verfügen müssen.
    Griechenland hatte sich durch falsche Zahlen den Zugang zum EURO erschlichen. Rechtlich wäre das ein Straftatbestand, der gewöhnlich im Gewahrsam der betrüger enden würde und die Annullierung der Verträge bzw. Schadensersatz auslöste.
    Pfusch ist immer dort, wo Macht über Sachkenntnisse regiert.

  • 19.06.2010, 16:19 UhrAnonymer Benutzer: Iko

    ich bin voll einverstanden mit dem tschechiscen Staatpräsident: der Euro ist gescheitert und damit die Politiker die ihn gegen jedes demokratische Prinzip duchgesetzt haben. besser eine Ende mit Schrecken als ein Schrecke ohne Ende. Der Euro hat nur Armut gebracht und kein Versprechen gehalten, Eine wahre Schande dass wir unseren, seit jahrhunderte bestehende, Währungen zum Verzicht gezwungen worden waren, Der Euro hat eine ganze Generation zum Grunde gebracht, es reicht es!

  • 19.06.2010, 16:31 UhrAnonymer Benutzer: Ulrich

    Vaclav Klaus ist ein weitsichtiger Staatsmann. So einen brauchten wir auch in Deutschland, aber wir haben nur Merkel, Westerwelle und diverse Kommunisten.

  • 19.06.2010, 16:48 UhrAnonymer Benutzer: Faustus34

    Vaclav Klaus ist auf einem anderen Gebiet unter den europäischen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs eine absolut Ausnahme. Erhält sehr wenig von den angeblich allein durch Menschen verursachten Klimawandel und scheut sich nicht, dies auch in aller Öffentlichkeit uu sagen.

    Dies unterscheidet ihn erheblich z.b. von Merkel und ihrem Umwelötminister, die ganz offensichtlich nicht den Mumm haben, diese Probleme in und mit der Öffentlichkeit zu diskutieren sondern so tun als gäbe keine offenen Fragen in der Klimaforschung.

    Leider werden beide dabei von vielen Zeitungen und Zeitschriften unterstützt.

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