Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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36 KommentareDie europäischen banken haben sich selbst zerschlagen.
Wer große Schuhe trägt und kleine Füße hat, muß sich nicht wundern, wenn er die Schuhe verliert.
Und, Lügen haben kurze beine, sagte man vor langer Zeit.
Europa seine banken schwanken, weil keine Füße mehr vorhanden.
Herr Sinn scheint einverstanden zu sein dass die staatliche gefoerdete Refinanzierung der Universal banken fuer investitionen in Hedge Fonds, Private Equity Fonds, Proprietary Trading u.s.w benutzt werden kann und dann die eventuelle Profite bis auf mehr als die Haelfte in bonus bezahlt werden kann. Das ist, meines Achtens, ein Abzocken der Millionen von Anleger die Festgelde bei eine bank haben und dabei weniger als 1% jaehrlich bezahlt werden.
Gerade in Deutschland kann man den Vorteile von Universalbanken z.Zt. gut beobachten. Während die Deutsche bank in 2008 einen horrenden Verlust einfuhr, konnte sie in 2009 bereits wieder einen hohen Gewinn einfahren. Ohne investmentbanking wäre das unmöglich gewesen! investmentbanking ist zweifellos riskanter, aber wer dies beherrscht, kann auch Krisen besser überstehen. bei den reinen Geschäftsbanken sieht das jedoch anders aus. in guten Zeiten sind, durch die Fragmentierung gerade in Deutschland, die Margen eng, so dass kaum "Speck" für Krisenszenarien angefuttert werden kann. Das Klumpenrisiko ist für reine Geschäftsbanken sehr hoch, wenn Firmen- und Privatkredite gleichermassen betroffen sind.
Man kann der bundesregierung also nur raten, Obamas Pläne bezüglich der Trennung nicht zu folgen. Allerdings, und das sollte auch jedem bewusst sein, das Eigenkapital der banken muss drastisch erhöht werden.
Ein großes Lob an Obama, der entgegen aller Widerstände der Lobbyisten, auch im eigenen Lager, die bankenwelt verändern möchte. Dass Geschäftsbanken weniger Gewinne abwerfen als Zockerbanden, ist selbstverständlich. Zum Vergleich dazu unsere Raiffeisen –und Volksbanken, Sparkassen, bei denen nicht Gewinnmaximierung das Ziel ist, sondern die Versorgung der regionalen Wirtschaft mit Krediten. Das Aufsplitten in Geschäfts- und Zockerbanden hat für den Staat und die Steuerzahler nicht wegzudiskutierende Vorteile. Zockerbanden kann man Pleite gehen lassen, doch genau davor haben die bankster, z.b. die Deutsche bank panische Angst. in Zukunft nur noch Zocken auf eigenes Risiko, ohne Rückendeckung vom Staat? Unvorstellbar. So kann man keine 25% Rendite für die Aktionäre erwirtschaften. Gell Josef.
Das zerschlagen haben alle banken selber geregelt und dafür reichlich boni und Gehaltserhöhungen genossen. Dem Volk reichen ja brot und Spiele.
Wenn Obamas Plan, die Quadratur des Kreises nicht gelingt, dann haben künftig nicht nur die Amis nichts mehr zum Lachen. Wir sehen erst einen kleinen Teil des gesamten Unheils. Vielleicht auch besser so. Dass sich die bankster weltweit nicht mehr über den Weg trauen hat einen guten Grund. im Quartalsbericht der biZ vom Juni 2008 geht hervor, dass die bankster weltweit ca. 600 billionen Dollar wertloser Vermögensanlagen in ihren Kellern lagern, von denen gerade mal ein kleiner Teil an die Oberfläche gekommen und abgeschrieben ist.
Europas banken sitzen auf 18,2 billionen Euro unverkäuflicher Papierschnipsel, 44% ihrer gesamten Vermögensanlagen. Deutschlands banken immerhin noch auf 650 Mrd. Euro. Die Steuerzahler weltweit können diese gigantischen betrügereien nicht kompensieren, auch wenn sie es wollten. Wenn man die Gesamtzusammenhänge kennt, versteht man auch, dass sich die bankster Milliarden an boni bezahlen, natürlich schon wieder aus Steuermitteln, weil das System bald kollabiert. Nur Obamas Pläne und eine weltweite Währungsreform, z.b. 1: 100.000 könnte einen Neuanfang und Genesung aller Wirtschaften bedeuten. Wir sollten ihn unterstützen und uns nicht als Lobbyisten unserer kriminellen bankster betätigen.
Weltweit sollte man alle banken verstaatlichen und alle leitenden Manager entlassen. Das normale bankgeschaeft kann von Angestellten mit Handelsschulabschluss und einer banklehre erledigt werden. Gaunereinen sind dann ueberfluessig bzw. nicht mehr gegeben.
Schlechte Nachrichten für banken, sind gute für den Kunden.
Wenn der Volkswirtschaft nun gar nichts nützende Eigenhandel der banken von dem rundum-sorglos-paket der "Staatsgarantie" befreit wird und sich echte Marktbedingungen einstellen würden (man kann den Staat eben nicht mehr mit Systemwichtigkeit erpressen ) wem würde das schaden?
Warum soll der Steuerzahler für das Risiko aufkommen während die banker satte boni einstreichen?
ich glaube eher es droht mal wieder "Un-"Sinn vom ifo institut.
Manchen ist immer noch nicht klar, das die Krise gesellschaftspolitischen Sprengstoff hat, der unsere Vorstellung eines freiheitlichen Lebens deutlich in Frage stellt. Die Krise des KOmmunismus Anfang der 90er hat jetzt sein Pedant in der Krise des Kapitalismus Anfang des 21. Jhd. Warum sollten auch immer die Anderen büssen? Nur weil in Europa der Krieg 70 Jahre her ist, heisst das noch lange nicht ,das wir uns sicher sein können.
banken sollte nur noch erlaubt werden, als Dienstleister tätig zu werden. Ein Eigenhandel ist völlig unnötig. insofern sind Obamas Pläne sicher noch nicht die Lösung, aber zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: Zerschlagung der europäischen Bankenwelt droht
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