DIHK-Chef besorgt: Donald Trump verunsichert deutsche Firmen

DIHK-Chef besorgt: Donald Trump verunsichert deutsche Firmen

, aktualisiert 16. Januar 2017, 01:14 Uhr
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„Unsichere Zeiten sind generell Gift für Innovationen und Investitionen“, sagte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Die Unsicherheit über den Amtswechsel in den USA wächst.

Quelle:Handelsblatt Online

Die USA sind der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Exporteure. Doch Unklarheit über Trumps wirtschafts- und handelspolitischen Kurs verunsichert die hiesigen Unternehmen. Erste Signale bereiten dem DIHK-Chef Sorgen.

BerlinDer Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, sieht den Amtswechsel in den USA als Hypothek für die deutsche Wirtschaft. Die deutschen Unternehmen seien durch die Situation in den USA stark verunsichert, sagte Schweitzer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ laut Vorabbericht aus der Montagausgabe.

Auch die erste Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump habe keine Klarheit gebracht, wie der wirtschafts- und handelspolitische Kurs der neuen amerikanischen Regierung sein werde. „Unsichere Zeiten sind generell Gift für Innovationen und Investitionen“, sagte Schweitzer.

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Sorgen bereiteten ihm erste Signale zum Thema Freihandel. Das transpazifische Abkommen TPP habe Trump bereits abgelehnt. Zu TTIP habe er sich nach dem US-Wahlkampf noch nicht geäußert. Es werde aber sicher keine kurzfristigen Fortschritte geben.

Diese Unsicherheit sei auch deshalb so nachteilig, weil die Vereinigten Staaten der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Exporteure seien. Allein bis Oktober 2016 hätten deutsche Unternehmen Waren für fast 90 Milliarden Euro in die USA exportiert, sagte Schweitzer.

In einem „Bild“-Interview sagte Trump, er sei zwar für Freihandel, aber nicht um jeden Preis. „Ich liebe den Freihandel, aber es muss ein kluger Handel sein, damit ich ihn fair nenne.“ Insbesondere den deutschen Autoherstellern warf er unfaires Verhalten vor. Zudem drohte er mit Strafzöllen für Fahrzeuge, die in die USA importiert würden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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