Dollarschein: US-Finanzminister lernt Schönschreiben

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Dollarschein: US-Finanzminister lernt Schönschreiben

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Die neue Unterschrift des US-Finanzministers unterscheidet sich deutlich von der alten: Vor- und Nachname laufen nicht mehr ineinander und auch das "J" von "Jack" ist deutlich zu erkennen.

Lange wurde er für seine Krakelschrift gehänselt – jetzt fasste sich US-Finanzminister Jacob Lew ans Herz und legte sich eine neue zu. Sie ziert die neuen Fünf-Dollar-Scheine.

Lew wurde schon vom Präsidenten für seine krakelige Handschrift aufs Korn genommen. Für die Absegnung neuer Dollarscheine hat er sich jetzt eine schönere und vor allem leserliche Unterschrift zugelegt. „Here it is. Secretary Jack Lew’s official #signature as it will appear on U.S. currency starting this fall”, verkündete das US-Finanzministerium stolz über Twitter. Ab Herbst sollen die fünf-Dollar-Noten mit der Schönschrift des Finanzministers im Umlauf sein.

Auch wenn sein Autogramm dem alten mit den großen Kringeln noch ähnelt, so  laufen immerhin der Vor- und Nachname des Finanzministers nicht mehr ineinander. Auch das „J“ seines zweiten Vornamens“ Jack“ ist nun klar zu erkennen.

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Die Kringel-Signatur Jack Lews sorgte für viel Aufregung.

Als die geplante Nominierung von Obamas damaligen Stabschef zum Finanzminister bekannt geworden war, wurde in den US-Medien heftig über seine unleserliche Unterschrift gelästert, die einem Telefonkabel oder einer Achterbahn mit acht Loopings glich. Auch Präsident Obama konnte sich nicht verkneifen, über die wirren Kringel zu spotten: „Jack hat mir versichert, dass er daran arbeiten wird, zumindest einen Buchstaben leserlich zu machen, damit er nicht unsere Währung entwertet, wenn er als Finanzminister bestätigt werden sollte“, sagte Obama damals.

Das hat Lew mit seiner neuen Schönschrift geschafft. Und noch vielmehr: Er darf sich jetzt endlich in die Liste aller Unterschriften auf US-Geldscheinen seit 1928 einreihen.

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