Donald Trump: Hillary Clinton baut den Vorsprung aus

Donald Trump: Hillary Clinton baut den Vorsprung aus

Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihren Vorsprung in der Gunst der Wähler vor ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump ausgebaut.

Die hochrangige republikanische Geldgeberin Meg Whitman wechselt vor der US-Präsidentschaftswahl die Seiten. In Richtung des Republikaner-Kandidaten Donald Trump sagte sie, sie könne niemanden unterstützen, der „Wut, Missstände, Ausländerfeindlichkeit und Rassentrennung ausnutzt“, teilte die Milliardärin und Hewlett-Packard-Vorsitzende am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Sie werde ihre Unterstützung deshalb Trumps demokratischer Gegnerin Hillary Clinton geben.

Trumps „Demagogie“ habe die Struktur des nationalen Charakters der USA untergraben, erklärte Whitman. Der republikanische Präsidentschaftskandidat habe „rücksichtslose und uninformierte“ Positionen zu entscheidenden Themen wie Einwanderung, Wirtschaft und Außenpolitik von sich gegeben, was zeige, dass er nicht die politische Tiefgründigkeit und Urteilsfähigkeit habe, die ein Präsident benötige.

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Die nationale Sicherheit sei unter Trump in Gefahr, weshalb sie alle Republikaner aufrufe, Clinton bei der Wahl am 8. November zu unterstützen.

Die Marke Donald Trump

  • Geschäftsmann

    Als Baulöwe, Casinobetreiber, Golfclubbesitzer und Ausrichter von Schönheitswettbewerben hat der New Yorker ein Vermögen von zehn Milliarden Dollar angehäuft – nach eigenen Angaben.

  • TV-Star

    Trumps Satz „You’re fired“, mit dem er in der Show „The Apprentice“ ehrgeizige Jungunternehmer feuerte, wurde zum geflügelten Wort.

  • Politiker

    Trump spendete auch an Demokraten wie die Clintons, tritt nun aber für die Republikaner an.

In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos, die am Dienstag veröffentlicht wurde, kam sie auf etwa 43 Prozent der Stimmen. Trump wollten 35 Prozent der Umfrageteilnehmer wählen, auf andere Kandidaten entfielen neun Prozent. An der Umfrage beteiligten sich 1289 Bürger, die voraussichtlich zur Wahl gehen werden.

Trump hatte zuletzt mit abfälligen Äußerungen über die Eltern eines gefallenen US-Soldaten viele Parteigenossen verärgert. Auch aus Trumps eigenen Reihen hagelte es scharfe Kritik, allen voran vom prominenten Senator John McCain. "Unsere Partei mag ihm die Nominierung gewährt haben, aber das gibt einem nicht einen Freibrief dafür, diejenigen zu diffamieren, die zu unseren Besten gehören", erklärte der Vietnam-Veteran im Kongress. Trump entzog McCain sowie dem Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, daraufhin die Unterstützung.

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