Drohende Rezession: Fed: US-Immobilienmarkt rutscht in schwere Krise

Drohende Rezession: Fed: US-Immobilienmarkt rutscht in schwere Krise

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Händler der New Yorker Börse

Der Immobilienmarkt in den USA steuert nach den Worten eines Notenbankers auf seinen schwersten Einbruch seit 50 Jahren zu.

Die Preise für Wohnimmobilien könnten in diesem Jahr noch schneller fallen, wenn die Wirtschaft schwächer werde, sagte der Präsident der Boston Federal Reserve, Eric Rosengren, gestern.

Frühere Abstürze im Hypothekensektor fielen allgemein mit einer sehr schweren Zeit für die Wirtschaft zusammen, warnte Rosengren, ohne ausdrücklich eine Rezession vorherzusagen. "Die Geschichte könnte sich wiederholen, oder auch nicht", sagte er vor Wirtschaftsvertretern auf einem Treffen des Wirtschafts- und Industrieverbandes von Connecticut.

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"Aus meiner Sicht hat der anhaltende Rückgang bei den Investitionen in Wohnimmobilien das Risiko eines deutlichen Rückgangs der gesamten Konjunktur erhöht", sagte Rosengren. Er verwies darauf, dass der Einbruch bei den Immobilienpreisen in einem relativ günstigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgt sei. Sollte die Wirtschaft in diesem Jahr Schwächen zeigen, könnte sich der Preisverfall noch beschleunigen.

Ein positiver Aspekt sei, die Immobilienkrise mit einem relativ stabilen Arbeitsmarkt zusammengefallen sei, sagte Rosengren. Allerdings könnten die Arbeitsmarktzahlen vom vergangenen Freitag eine Wende ankündigen. Den Angaben zufolge stieg die Arbeitslosenquote von 4,7 auf 5,0 Prozent. Die Beschäftigung stagnierte.

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