Energiewende: Europa bei Zielen zu erneuerbaren Energien im Plan

Energiewende: Europa bei Zielen zu erneuerbaren Energien im Plan

, aktualisiert 31. Januar 2017, 11:07 Uhr
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Strom aus Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasserkraft und Biomasse haben laut Einschätzung der Europäischen Kommission 2015 bereits zu Einsparungen von rund 16 Milliarden Euro bei Importen fossiler Brennstoffe geführt.

Quelle:Handelsblatt Online

20 Prozent des Stromverbrauches der EU werden 2020 nach Einschätzung der Europäischen Kommission aus erneuerbaren Energien gedeckt sein. Großbritannien, Irland und Luxemburg hinken den Zielen aber hinterher.

BrüsselDie Europäische Union sieht sich auf gutem Weg, die Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien zu erreichen. Im Jahr 2020 werde voraussichtlich rund 20 Prozent des Stromverbrauchs aus Erneuerbaren gedeckt, heißt es in einer Bestandsaufnahme der Europäischen Kommission, die Reuters am Dienstag einsehen konnte. Das Papier soll am Mittwoch vorgelegt werden. 2015 lag der Anteil der erneuerbaren Energie bei 16,4 Prozent. Allerdings hinken Großbritannien, Irland und Luxemburg der Bestandsaufnahme zufolge hinterher. Um die künftig wachsenden Anforderungen zu erreichen, müssten die EU-Länder ihren Einsatz verdoppeln, heißt es in dem Bericht.

„Trotz der gegenwärtigen geopolitischen Unsicherheiten wird Europa die Energiewende voranbringen und sich an China und viele andere wenden, um weiterzumachen“, kündigte Energiekommissar Miguel Arias Canete im Gespräch mit Reuters an. Die EU-Vertreter setzen nun verstärkt auf die Volksrepublik, weil sie befürchten, dass der neue US-Präsident Donald Trump aus dem vereinbarten Klimaabkommen aussteigen könnte.

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Die EU hat in dem 2015 in Paris vereinbarten Abkommen zugesagt, die schädlichen Treibhausgase um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Dazu soll der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms bis 2030 auf mindestens 27 Prozent steigen. Strom aus Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasserkraft und Biomasse hätten 2015 bereits zu Einsparungen von rund 16 Milliarden Euro bei Importen fossiler Brennstoffe geführt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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