Erneuerbare Energien: Obama will Sonnenenergie fördern

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Erneuerbare Energien: Obama will Sonnenenergie fördern

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„Es gibt kostengünstige Möglichkeiten, den Klimawandel zu bekämpfen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte der Präsident.

Obama will den Klimawandel bekämpfen und geht mit gutem Vorbild voran: Er hat Solarkollektoren auf dem Dach des Weißen Hauses installieren lassen. Mit Solarstrom will er aber nicht nur die Umwelt fördern.

US-Präsident Barack Obama will die Solarenergie fördern und den Ausstoß von Kohlendioxid in seinem Land senken. In den kommenden Jahren sollen zwei Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) investiert werden, um den Energieverbrauch in Regierungsgebäuden zu verringern. Das sagte Obama am Freitag (Ortszeit) im kalifornischen Mountain View.

Obama will dabei mit gutem Beispiel vorangehen: Die Installation von Solarkollektoren auf dem Dach des Weißen Hauses sei jetzt abgeschlossen, zitierten US-Medien einen Regierungssprecher.

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Wissenswertes über die USA

  • Wenige Millionenstädte

    Obwohl die USA über 307 Millionen Einwohner haben, gibt es relativ wenige Millionenstädte. Es sind gerade einmal neun: New York (8,17 Millionen Einwohner), Los Angeles (3,79 Millionen), Chicago (2,95 Millionen), Houston (2,09 Millionen), Philadelphia (1,52 Millionen), Phoenix (1,45 Millionen), San Antonio (1,32 Millionen), San Diego (1,30 Millionen) und Dallas (1,19 Millionen).

  • 50 oder 51 Staaten?

    Wie viele Bundesstaaten haben die USA? Die richtige Antwort lautet: 50. Oftmals wird fälschlicherweise auch Washington, D.C. als Bundesstaat genannt. Die Abkürzung D.C. steht für „District of Columbia“. Der Distrikt gehört zu keinem Bundesstaat, sondern ist dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt.

  • Beliebte deutsche Wörter

    Es gibt eine ganze Reihe von deutschen Wörtern, die ins amerikanische Englisch eingedrungen sind. Darunter die bekannten Vokabeln Oktoberfest, Autobahn, Blitzkrieg, angst und kindergarten. Aber auch: wunderkind, waldsterben und doppelganger.

  • Deutsch als Amtssprache?

    Seit 200 Jahren hält sich hartnäckig eine Legende, die besagt, dass Deutsch um ein Haar die offizielle Landessprache der USA geworden wäre. Wahr ist, dass knapp jeder dritte Bürger im US-Ostküstenstaat Pennsylvania zu Beginn des 19. Jahrhunderts deutsche Wurzeln hatte. US-weit lag der Bevölkerungsanteil der Deutschen bei nicht einmal zehn Prozent. Und: Eine Abstimmung über die Amtssprache der USA hat niemals stattgefunden, auch nicht auf regionaler Ebene.

  • Skurrile Gesetze

    In den USA gibt es Unmengen von unsinnigen Gesetzen. Eine Auswahl gefällig? Alabama verbietet das Fahren eines Fahrzeugs mit verbundenen Augen, während man in Florida auf Parkplätzen kein Ständchen singen darf – wenn man nur Badeshorts anhat. Die Stadt Gary in Indiana stellt sich dem Mundgeruch. Nach einem ausgiebigen Knoblauchverzehr ist es vier Stunden lang untersagt, ins Kino oder Theater zu gehen, oder auch nur die Straßenbahn zu benutzen. In der Weltstadt New York ist es verboten, sich den Daumen in die Nase zu stecken und dabei mit den Fingern zu wackeln.

„Es gibt kostengünstige Möglichkeiten, den Klimawandel zu bekämpfen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte der Präsident beim Besuch einer Filiale der Supermarktkette Wal-Mart. Mit 300 Unternehmen sowie regionalen und lokalen Verwaltungen sei eine stärkere Nutzung der Sonnenenergie vereinbart worden. Mit diesem Solarstrom könnten 130 000 Haushalte versorgt werden. Bis 2020 sollen zudem 50 000 Fachkräfte für die Solar-Industrie ausgebildet werden.

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Die Initiative zur Förderung erneuerbarer Energien werde zur Senkung des Kohlendioxidausstoßes beitragen: Die mögliche Verringerung des CO2-Ausstoßes sei so groß, als würden ein Jahr lang 80 Millionen Autos von der Straße genommen. Die Maßnahmen können ohne Zustimmung des Kongresses umgesetzt werden. Auf dem Dach des Weißen Hauses hatte einst schon Präsident Jimmy Carter Solarzellen installieren lassen, Ronald Reagan ließ sie später aber wieder abbauen.

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