EU-Austritt Großbritanniens: Finanzstaatssekretär rechnet mit hartem Brexit

EU-Austritt Großbritanniens: Finanzstaatssekretär rechnet mit hartem Brexit

, aktualisiert 13. November 2017, 12:36 Uhr
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Mit dem Brexit könnte London seinen Status als europäische Finanzhauptstadt verlieren. Aber auch für die übrigen EU-Mitglieder könnten ein harter Brexit Folgen haben. Den Unterhändlern läuft langsam die Zeit davon.

Quelle:Handelsblatt Online

Finanzstaatssekretär Thomas Steffen rechnet nicht mit einen geordneten EU-Austritt Großbritanniens. Dieses Resümee zieht er aus den zähen Verhandlungen. Er warnt vor dem „Worst Case“-Szenario. Und hofft auf Alternativen.

Frankfurt/MainDie zähen Brexit-Verhandlungen machen nach Einschätzung von Finanzstaatssekretär Thomas Steffen wenig Hoffnung auf einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der EU. „Wir sollten uns alle darauf einstellen, dass der Worst Case tatsächlich im März 2019 passiert“, sagte Steffen am Montag bei der „Euro Finance Week“ in Frankfurt.

„Und dann werden wir sehen, ob irgendjemand in London oder irgendwo sonst noch ein anderes Szenario wird produzieren können. Heute sehe ich das nicht.“ Ende März 2019 endet die Zwei-Jahres-Frist, bis zu der London mit den verbleibenden EU-Staaten die Modalitäten der künftigen Zusammenarbeit verhandeln kann.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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