EU-Betrugsermittler: Kein Verfahren wegen Vorwürfen gegen Schulz

EU-Betrugsermittler: Kein Verfahren wegen Vorwürfen gegen Schulz

, aktualisiert 26. April 2017, 20:03 Uhr
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Gegen den Kanzlerkandidaten wird kein Verfahren eröffnet.

Quelle:Handelsblatt Online

Martin Schulz wird vorgeworfen, in seiner ehemaligen Funktion als EU-Parlamentspräsident seinen Mitarbeitern Karrierevorteile verschafft zu haben. Von offizieller Seite heißt es nun, dass kein Verfahren eingeleitet wird.

BrüsselDas Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (Olaf) sieht keine Anhaltspunkte, dass es im Europaparlament unter dem heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zu juristisch relevanten Unregelmäßigkeiten kam. Experten hätten infrage gestellte Personalentscheidungen untersucht, sagte eine Sprecherin am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Danach sei jetzt entschieden worden, kein offizielles Ermittlungsverfahren einzuleiten.

Schulz wird unter anderem vorgeworfen, dass er sich in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident persönlich dafür einsetzte, dass sein Vertrauter Markus Engels in den Genuss vorteilhafter Vertragskonditionen kam. Zudem soll der SPD-Politiker im Oktober 2015 versucht haben, auch anderen Mitarbeitern lukrative Karrierevorteile zu verschaffen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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