EU-Kommissar Karel de Gucht: Doha-Runde zum Welthandel wiederbeleben

EU-Kommissar Karel de Gucht: Doha-Runde zum Welthandel wiederbeleben

von Henning Krumrey

EU-Handelskommissar Karel de Gucht will die Verhandlungen über die Liberalisierung des Welthandels wieder vorantreiben und verlangt neue Angebote vor allem der Schwellenländer.

"Die G-5-Staaten, also China, Indien, Brasilien, Mexico und Südafrika tragen eine besondere Verantwortung, dass die Doha-Runde erfolgreich abgeschlossen wird“, sagte de Gucht der WirtschaftsWoche.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die gemeinsame Agrarpolitik reformiert. Unser Angebot liegt auf dem Tisch. Jetzt sind andere in der Pflicht.“

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Er hielte es für einen großen Fehler, auf einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen zu verzichten.

„Die Welthandelsorganisation WTO würde dadurch stark beschädigt – und mit ihr das gesamte multilaterale Handelsregelwerk.“ 80 Prozent des Pakets seien bereits abgearbeitet. „Aber ich wünsche mir mehr. Ehrgeizigere Vorhaben im Dienstleistungsbereich etwa oder eine Zollstreichung für klimafreundliche Produkte.“

Einem "Minimal-Deal kann ich nichts abgewinnen". Dazu solle es eine "Positivliste von Gütern" geben, die als klimafreundlich anerkannt sind.

Die EU-Kommission erarbeite derzeit entsprechende Standards.

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