EU: Verheugen eckt mit Video an

EU: Verheugen eckt mit Video an

Tiefe Blicke, nackte Haut – und eine überraschende Wendung. Mit solch einem erotisch angehauchten Video wirbt EU-Industriekommissar Günter Verheugen für den Sprung in die Selbstständigkeit.

 Bei den Nutzern von YouTube, dem Videoportal im Internet, kommt der Clip an. Viereinhalb von fünf Sternen vergeben die 56.000 Zuschauer dort für „Imagine what you could do“. Doch Verheugen beschert der Clip nun Ärger mit Frauenrechtlerinnen.

Vizepräsident der EU-Kommission, Günther Verheugen Quelle: LAIF

Vizepräsident der EU-Kommission, Günther Verheugen

Bild: LAIF

„Das ist daneben“, findet etwa Cécile Greboval von der European Women’s Lobby. „Warum muss Unternehmertum mit einem sexuell suggestiven Video beworben werden?“ Verheugen verweist auf das künstlerische Spiel mit Stereotypen – „über Geschmacksfragen, gerade wenn es um künstlerische Werke geht, sollte man nicht streiten“. Bisher lockte der Clip  zehnmal mehr Leute an als der EU-Spot zur Europawahl.

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