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Euro-Krise: Griechenland-Rettung steckt in der Sackgasse

von Silke Wettach

Das Rettungspaket für Griechenland ist gescheitert. Europa ist nicht weiter als vor einem Jahr.

Tausende Griechen protestieren Quelle: dpa
Tausende Griechen protestieren erneut gegen die Sparpläne. Quelle: dpa

Wie sich die Bilder gleichen. Eilig einberufene Krisentreffen, viel Ratlosigkeit. Brüssel im Juni 2011 gleicht auf beängstigende Art dem Brüssel vom Frühjahr 2010, in dem in Nachtsitzungen erst ein Rettungspaket für Griechenland und dann ein Hilfsmechanismus für Europas marode Peripherie beschlossen wurden. Immer wieder kommen die entscheidenden Figuren zusammen. Doch eine echte Lösung hat niemand.

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Mit jedem Treffen nähere sich die Euro-Zone einer Einigung, betonte der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden am Dienstag Abend. Es klang fast ein bisschen so, als wollte er sich selbst Mut machen. In Wirklichkeit sind die Differenzen unter den EU-Staaten immer noch groß. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Treffen von Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag. Doch es ist fraglich, ob es den großen Durchbruch bringt. Am Sonntag treffen sich die Finanzminister der Eurozone erneut, um über Griechenland zu debattieren. Im Extremfall fällt erst am Donnerstag und Freitag kommender Woche beim EU-Gipfel in Brüssel eine Entscheidung.

Rettungspaket ist gescheitert

Wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs ehrlich wären, dann müssten sie eingestehen, dass ihr Rettungspaket vom vergangenen Jahr gescheitert ist. Der Plan ging schlicht nicht auf. Griechenland sollte vorübergehend vom Markt genommen werden, um anschließend wieder von privaten Anlegern Kredit zu bekommen. Doch die privaten Anleger rechnen heute, mehr als noch vor einem Jahr, mit einer Pleite des Landes im Südosten Europas. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen sind auf über 17 Prozent geklettert, dem höchsten Wert, den es je in der Eurozone gab. Die Kreditausfallversicherungen auf griechische Staatsanleihen signalisieren mittlerweile zu 75 Prozent einen Zahlungsausfall in den kommenden fünf Jahren.

55 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 17.06.2011, 08:59 UhrAnonymer Benutzer: weltenbummler

    Wir regen uns auf, schreiben und sprechen über GR. WARUM? keine der Entscheidungsträger interessiert sich dafür. Die Griechen haben sich rein gemogelt? Ja, aber keine in der EU wollte es sehen. Gewusst haben es alle. Wie kann ein Land mit der starken Währung überleben, wenn die Wirtschaft gar nicht da ist? Was haben die GRiechen? Oliven, Wein und Meer. Noch 100 Mrd rein- Rettungsversuch Nr. 2 -und dann? Das Land ist Pleite und in der Wirtschaftswelt ohne bedeutung.
    Was passeirt danach? Rettungspaket Nr. 3. Es ist so sinnlos. Das Geld (wohl gemerkt, fremdes Geld) wird einfach verbrannt, vernichtet. Das dient keinesfalls der Freundschaft in der EU. Eine Zwangsbruderschaft kann auf dauer nicht funktionieren. Die Mehrheit der Menschen lennt Euro bereits ab.

  • 16.06.2011, 22:42 UhrAnonymer Benutzer: Hennoch

    in der Tat sind Sie ein Multikulti-Thaler und leben in einem Multikulti Land und werden wohl bald richtig Geld verlieren

    Wo sind Griechinen hübsch ? Sind Sie geschmacksverirrt--leben schon ewig in Deutschland oder gehören zu den alten Generation Franka imp.tente

    Vervolgte eben die Nachrichten aus Moskau--die stellen sich auf eine klassische Währungsreform der EU-Zone ein.

    Der Dollar wird da ein Wirtschaftsraum größere Überlebenschancen zugesichert.

  • 16.06.2011, 22:11 UhrAnonymer Benutzer: Multi-Kulti-Thaler

    Lieber H e n n o c h :

    reg Dich nicht so auf - wir haben unser Land nach zwei verlorenen Weltkriegen wieder aufgebaut :
    wir schaffen das auch EiN DRiTTES MAL !!!

    PS
    Hackt doch nicht so auf die Griechen herum:
    ein schönes Land mit sympathischen Menschen.
    in Thessaloniki hat man alle "Augen voll zu tun" um den schönen Frauen nachzugucken.

    Geht mal durch die Fußgängerzonen in diesem unserem Lande :
    dann wisst ihr, warum wir ein aussterbendes Volk sind ( = die jungen Männer haben keine Lust mehr auf diese ungepflegten Mädchen).

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