Euro-Krise: Vermögensverwalter Zulauf: Italien bald wieder in der Rezession

Euro-Krise: Vermögensverwalter Zulauf: Italien bald wieder in der Rezession

von Frank Doll

Italien wird im nächsten Quartal wieder in der Rezession stecken und massive Schwierigkeiten bekommen, seine Schulden durch Ausgabe neuer Staatsanleihen zu finanzieren.

Das zumindest erwartet Felix Zulauf, einer der renommiertesten unabhängigen Vermögensverwalter weltweit. Der 61-Jährige Schweizer beobachtet schon seit Monaten, dass italienische Sparer ihre Konten leer räumen und die heimischen Banken damit als Finanzier des italienischen Staatshaushaltes ausfallen. „Das ist jetzt ein klassischer Bank-Run, die Kunden ziehen Gelder ab. Italien ist nach Irland und Griechenland das dritte Land, wo das passiert“, sagte Zulauf der WirtschaftsWoche. „Das bedeutet, dass die italienischen Banken, selbst wenn sie wollten, kaum mehr Kredite vergeben können.“

Das treffe vor allem den italienischen Staat, der aktuell mit 1.800 Milliarden Euro verschuldet ist. „Die Banken haben in der Vergangenheit 60 bis 90 Prozent des Staatshaushaltes finanziert, indem sie die Staatsanleihen gekauft haben. Und das können sie jetzt nicht mehr. Damit wird die Finanzierung des italienischen Staates, der hoch verschuldet ist, sehr problematisch“, so Zulauf. Die Indikatoren deuteten darauf hin, „dass Italien spätestens im nächsten Quartal wieder in der Rezession steckt.“

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Zulauf, lag mit seinen düsteren Prognosen in der Vergangenheit häufig richtig. So sagte er den Wall-Street-Crash von 1987 punktgenau vorher.

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