Eurostat: Griechisches Defizit verdoppelt sich

Eurostat: Griechisches Defizit verdoppelt sich

, aktualisiert 21. April 2016, 12:06 Uhr
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Das griechische Haushaltsdefizit lag 2015 bei 3,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Klammert man die Mittel für die Banken-Rekapitalisierung nicht aus, lag das griechische Defizit allerdings bei 7,2 Prozent, eine Verdopplung des Vorjahreswertes.

Quelle:Handelsblatt Online

Griechenlands Haushaltsdefizit ist im vergangenen Jahr auf 7,2 Prozent gestiegen. Das ist doppelt soviel wie im Vorjahr. Dagegen gab es insgesamt in der Euro-Zone eine Verbesserung. Das gilt vor allem für Deutschland.

BrüsselGriechenland bewegt sich beim Haushaltsdefizit auf die europäische Vorgabe von drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu. Bereinigt um Einmalhilfen für Hellas-Banken ermittelte die europäische Statistikbehörde Eurostat für das vergangene Jahr einen Fehlbetrag von 3,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Klammert man die Mittel für die Banken-Rekapitalisierung nicht aus, lag das griechische Defizit allerdings bei 7,2 Prozent, eine Verdopplung des Vorjahreswertes.

Der Fehlbetrag in den Haushalten der Euro-Länder ging vergangenes Jahr insgesamt auf 2,1 Prozent des BIP von zuvor 2,6 Prozent zurück. In der EU verzeichnete die Behörde einen Defizitwert von 2,4 Prozent nach 3,0 Prozent im Jahr 2014. Der gesamte Schuldenstand im Euro-Raum erreiche danach 90,7 Prozent des BIP nach 92 Prozent im Jahr zuvor. In der EU lag der Wert bei 85,2 Prozent. Hier sind eigentlich nur 60 Prozent erlaubt.

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Deutschland wies laut Eurostat 2015 einen Überschuss von 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, nachdem es 2014 noch 0,3 Prozent waren. Die Schuldenstandsquote erreichte 71,2 Prozent nach zuvor 74,7 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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