Fairer Partner: Merkel wirbt für Freihandelsabkommen mit Asien und USA

Fairer Partner: Merkel wirbt für Freihandelsabkommen mit Asien und USA

Kanzlerin Merkel ermuntert Deutschlands Unternehmen, im internationalen Wettbewerb Flagge zu zeigen: als faire Partner. Engagement der deutschen Unternehmen in den Partnerländern sei gefragt - nicht zuletzt im asiatischen Raum.

Deutschland muss und kann sich nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch stärker als bisher der internationalen Konkurrenz stellen. „Wir brauchen den Wettbewerb auch bei uns zuhause“, sagte sie am Montagabend in Berlin. Zusammen mit der EU mache sie sich für ein Freihandelsabkommen mit Asien stark. Auch das - derzeit auf Eis liegende - Freihandelsabkommen mit den USA dürfe nicht aus den Augen verloren werden - „vor lauter kleinen Schwierigkeiten“, sagte die Kanzlerin unter Anspielung auf die NSA-Abhöraffäre. Weltoffenheit habe Deutschland immer gut getan. Merkel sprach aus Anlass des Wechsel im Vorsitz des Asien-Pazifik-Ausschusses (APA) der Deutschen Wirtschaft. Den APA-Vorsitz übernahm Voith-Chef Hubert Lienhard vom ehemaligen Siemens-Vorstandsvorsitzenden Peter Löscher.

Merkel lobte den APA als Mittler zwischen Wirtschaft und Politik: „Das hat Deutschland und den Partnerländern gut getan - und habe den Ausschuss seit mehr als 20 Jahren zu einem wichtigem Ansprechpartner gemacht. Lienhard kündigte an, er werde sich als APA-Chef um Partnerschaft, Gleichberechtigung und nachhaltige Entwicklung bemühen. Das Modell des Exportweltmeisters könne angesichts der gewaltigen Veränderungen in Asien „vielleicht nicht das einzige Erfolgsmodell“ sein. Er rief dazu auf, „den Standort Asien zu nutzen, ohne den Standort Deutschland zu schwächen“.

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Der APA sieht sich als Sprachrohr und Interessenvertreter der deutschen Asienwirtschaft. Löscher hob zum Abschied die Bedeutung der beiderseitigen Handelsbeziehungen hervor: 14 Prozent der deutschen Exporte gingen in den asiatisch-pazifischen Raum. China bleibe der Wachstumstreiber. Löscher bekannte ein halbes Jahr nach seinem Abgang von der Siemens-Konzernspitze, das ihm dies „nicht leicht gefallen“ sei. Der Manager war nach einer Pannenserie und zwei Gewinnwarnungen in kurzer Folge von der Siemens-Spitze abgetreten.

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