Federal Reserve: US-Notenbank kündigt weitere Anleihekäufe an

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Federal Reserve: US-Notenbank kündigt weitere Anleihekäufe an

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Fed-Chef Ben Bernanke kündigt zum dritten Mal den Kauf von Staatsanleihen an

Der Kaufrausch der US-Notenbank Fed scheint kein Ende zu nehmen. Bernanke will künftig monatlich 40 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) für den Kauf von Staatsanleihen aufwenden.

Monatliche Anleihenkäufe in Höhe von 40 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) sollen die schwache US-Konkunktur ankurbeln. Dies gab die Fed am Donnerstag in Washington bekannt. Ein fester Termin für ein Ende des Programms wurde nicht genannt. Es werde so lange gelten, bis der Arbeitsmarkt deutliche Zeichen einer Verbesserung zeige. Notenbank-Chef Ben Bernanke hatte in einer Rede im vergangenen Monat darauf hingewiesen, dass die sogenannte quantitative Lockerung und andere unorthodoxe Maßnahmen der Zentralbank die Kreditkosten gemildert und die Aktienkurse in die Höhe getrieben hätten. Bei dem Schritt vom Donnerstag handelt es sich bereits um die dritte Runde von Anleihekäufen.

Zins bleibt auf historisch niedrigem Niveau

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Zudem gab die Fed an, nach aktueller Erwartung bis Mitte 2015 an ihrer faktischen Nullzinspolitik festzuhalten. Bislang hatte sie versichert, den gegenwärtig historisch niedrigen Leitzins bis Ende 2014 bei null bis 0,25 Prozent zu belassen. Vor dem Zinsentscheid in den USA hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag eine Verschnaufpause eingelegt. Der Leitindex Dax schloss 0,45 Prozent tiefer bei 7310,32 Punkten, nachdem ihm das positive Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm ESM am Vortag auf den höchsten Stand seit 14 Monaten verholfen hatte. Seit dem Fall unter die 6000-Punkte-Marke vor drei Monaten war er in der Spitze um ein Viertel gestiegen.

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Der MDax verlor belastet von einbrechenden EADS-Aktien 1,48 Prozent auf 11 017,95 Punkte. Der TecDax fiel um 0,60 Prozent auf 806,38 Punkte. „Kaum ist die eine marktbewegende Nachricht zum Rettungsschirm verkündet, warten die Anleger schon mit Spannung auf die nächste Entscheidung“, sagte Analyst Tobias Reichert von IG Markets. Zahlreiche Volkswirte hatten nach Börsenschluss in Europa damit gerechnet, dass die US-Notenbank Fed eine weitere geldpolitische Lockerung verkünden wird. Reichert sprach deshalb von einem Risiko für die Kapitalmärkte, sollte die Fed die Erwartungen nicht erfüllen.

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