Folgen der Flüchtlingskrise: Verlängerung der Grenzkontrollen zugestimmt

Folgen der Flüchtlingskrise: Verlängerung der Grenzkontrollen zugestimmt

, aktualisiert 11. Mai 2017, 13:41 Uhr
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Im Zuge der Flüchtlingskrise überwacht Deutschland seine Grenze zu Österreich seit September 2015.

Quelle:Handelsblatt Online

Die in der Flüchtlingskrise eingeführten Grenzkontrollen an der deutschen Grenze zu Österreich dürfen verlängert werden. Auch Österreich, Dänemark, Schweden und Norwegen dürfen ihre Kontrollen ausdehnen.

BrüsselDeutschland darf seine in der Flüchtlingskrise eingeführten Grenzkontrollen zu Österreich bis zum 11. November verlängern. Auch Österreich, Dänemark, Schweden und Norwegen dürfen sechs weitere Monate lang kontrollieren, wie Vertreter der EU-Staaten am Donnerstag in Brüssel beschlossen.

Grenzkontrollen sind im eigentlich reisefreien Schengen-Raum, dem die meisten EU-Länder angehören, nur in Ausnahmefällen erlaubt. Deutschland überwacht seine Grenze zu Österreich inzwischen aber schon seit September 2015. Voraussetzung ist die Feststellung auf EU-Ebene, dass es eine „ernsthafte Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit“ gibt.

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Die aktuelle Verlängerung ist nach den Regeln des Schengener Grenzkodex die letzte mögliche. Nach dem Willen der EU-Staaten sollen die Kontrollen nun allmählich auslaufen. Im Gegenzug sollen die Polizeibehörden stärker eingebunden werden und kooperieren.

Der Flüchtlingsandrang in Europa ist zwar inzwischen abgeebbt. Die EU-Kommission hatte die erneute Verlängerung in ihrem Vorschlag aber damit begründet, dass weitere Anstrengungen zum Schutz der EU-Außengrenzen nötig seien. Außerdem hielten sich in Griechenland etwa 60 000 Migranten auf, die möglicherweise nach Westeuropa weiterziehen wollten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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