Fragile Lage: Wirtschaftsministerium sorgt sich um Weltlage

ThemaKonjunktur

Fragile Lage: Wirtschaftsministerium sorgt sich um Weltlage

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wird in den kommenden Monaten etwas schwächer als zuletzt zulegen. Die Verbraucher seien zuletzt optimistisch, ihre Ausgabenbereitschaft hoch gewesen.

„Nach dem kräftigen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal um 0,7 Prozent wird sich das Wachstumstempo im zweiten Halbjahr normalisieren, da Nachholeffekte auslaufen“, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in seinem Monatsbericht September mit. Maßgeblich werde im Jahresverlauf die robuste Dynamik der Binnenwirtschaft sein. Die Beschäftigung nehme weiter zu, "wobei der Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stattfindet", heißt es in dem Bericht, der der Welt vorliegt.

Erstes Halbjahr Deutschland erwirtschaftet Milliardenüberschuss

Die robuste Konjunktur hat dem deutschen Staat inmitten der europäischen Schuldenkrise einen Überschuss beschert.

Der robuste Arbeitsmarkt hat dem deutschen Staat im ersten Halbjahr 2013 einen Überschuss von 8,5 Milliarden Euro beschert. Quelle: dpa

Sorgen machen sich die Beamten um die globale Konjunktur. "Die Situation in vielen Schwellenländern gibt verstärkt Anlass zur Sorge", heißt es.

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Der Euroraum scheine seine Rezession insgesamt überwunden zu haben - allerdings bleibe die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich. Auch in der Weltwirtschaft sei die Lage trotz positiver Impulse fragil. „Die Situation in Syrien und die weitere Entwicklung in den Schwellenländern stellen zusätzliche Unsicherheitsfaktoren dar“, hieß es aus dem Ministerium. Vor dem Hintergrund "außenwirtschaftlicher Risiken" sei es wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken, heißt es in dem Bericht.

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