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Kommentare zu: Das gigantische Experiment von Ben Bernanke

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10 Kommentare
  • 03.01.2013, 08:13 Uhrgloecklrainer

    Liebr Herr Gburek, endlich wieder ein toller Beitrag - ohne das Wort Gold, doch dazu eine gute Frage: würde der Preis für Edelmetalle in absurd erscheinende Höhen getrieben, müsste man denn das nicht dringend politisch verhindern, denn massive Übertreibungen könnte auch noch das Vertrauen in Gold (Silber, Aktien, Immobilien ...) massiv beschädigen und zu einem weiteren sehr schweren Crash führen?

    • 03.01.2013, 11:17 UhrWirWarenMalDasVolk

      "müsste man denn das nicht dringend politisch verhindern?"
      ? Die Antwort auf fatal falschen Staatsdirektivismus, welcher das Papiergeld entwertet hat, soll also sein, fatal falschen Staatsdirektivismus auf Sachwerte auszuüben?

      -Nein, im Gegenteil: Der richtigere Lerneffekt sollte sein, staatliche Papiergeldbetrügereien via Verfassungsrang und geharnischter Strafen zu untersagen und Politiker, welche sich durch solches Schuldenmachen ihre Wiederwahlen erkaufen wollen, postwendend in den Knast zu schicken...

      Die Menschen müssen lernen, dass sie nicht über ihre Verhältnisse leben dürfen -so einfach ist das.

    • 03.01.2013, 12:02 UhrEUro-Allergiker

      Genau dies wird doch seit Jahren praktiziert, indem man die Zinsen auf einem irrational niedrigem Niveau nahe Null hält! Unter normalen Verhältnissen, also ohne dirigistische Eingriffe, wären die meisten Staaten lange schon Pleite, und Gold die alte neue Weltwährung!

  • 03.01.2013, 15:47 Uhrraentnaer

    Im Gegensatz zur japanischen Notenbank, die die von ihr inizierte Immoblase mit einer Leitzinserhöhung abkühlen wollte und damit den Aktien- und Immocrash auslöste, da nutzte auch die sofortige Wiederabsenkung nichts mehr, da das Vertrauen dahin war, blieb die Fed bei ihren Refinanzierungsgeschenken. Die Banken können sich beruhigt Geld leihen und die Renditedifferenz zum Aktienmarkt einfahren. Man sieht es auch am Immobilienmarkt, wie der mittels Finanzierungsgesellschaften stabilisiert wird. Mittelfristig sieht es also gar nicht so schlecht für Heli-Ben aus. Langfristig, und das könnte erfahrenen Anlegern viel zu früh gewiss werden, überlebt sich diese Massnahme allerdings. Das erleben wir gerade in Japan. Die Österreicher haben schon genug von dem, was Ben nur so aus "Tradition" halten würde... .

  • 03.01.2013, 19:06 Uhrkommi2001

    Um ein US BIP-Wachstum von 2-3%(ca.480 Mrd Dollar)zu finanzieren eine Neuverschuldung von 8% einzugehen(1300 Mrd Dollar)Fast 3 Dollar ausgeben um 1 Dollar Wachstun zu erreichen
    ist schon sehr sozialistisch!Aber die heutige Geldschöpfung benötigt eben keine Druckerpressen mit Papier und Farbe sondern nur noch die Enter-Taste=Fiat Money

  • 03.01.2013, 19:14 Uhrallesverloren

    Die FED gehört im Wesentlichen 4 grossen amerikanischen Banken.

    Die gleichen Banken gehören jeweils zu den Hauptaktionären der Top 100 Firmen und sind auch die Hauptaktionäre der grossen 4 Ölfirmen (Shell, Exxon, etc.).

    Insofern besteht ein Interesse der FED daran, die 4 Banken, deren 4 Ölfirmen und deren wesentliche Firmen mit Papiergeld liquide und am Laufen zu halten. Papiergeld gegen Vermögenswerte sind das Geschäft. Die Werte der Vermögen können durch Inflation beliebig gesteuert (erhöht) werden, die Schulden können ebenso beliebig durch Inflation reduziert werden. Zu Lasten der Sparer, Kleininvestoren, Rentner und bedarfsweise wie regelmäßig der Steuerzahler.

    Das ganze wird gesteuert von wenigen Familienclans bzw. Finanzoligarchen, zur Hälfte aus den USA und einigen anderen Ländern. Das sind keine Promille-Anteile der Gesellschaft, sondern eher Millionstel-Anteile.

    Das ist also kein Experiment, sondern der oberste Angestellt tut seinen Job, im Auftrag seiner Eigentümer.

    • 04.01.2013, 09:21 UhrBen-Wa

      Leider ist Ihre Analyse und Beschreibung absolut richtig. Wirklich bedauerlich, dass so wenige diese Sachverhalte verstehen und die Grundlagen kennen. Die gesteuerte Diktatur des Mainstreams, das blödsinnige linksgestrickte und -gesteuerte Aufbäumen wie im Theater... alles läuft bestens.
      Und trotzdem wird das System kollabieren. Dafür sorgt allein die Finanzmathematik.

  • 04.01.2013, 18:42 UhrPetersen

    Artikel ist unlesbar. Er hat mehr Unterbrechungen in Form von Zwscheninfo, Dummtexten und Werbungen als der Pro7 Abendfilm.
    Konzentriertes Lesen ist unmöglich - deswegen nur 1 Stern.

  • 06.01.2013, 03:51 UhrTanteHo

    Kursexplosion verleitet zu falscher Interpretation. Voellig richtig !
    Kurseaenderungen werden fälschlich als Barometer zu realen Wirtschaftslagen interpretiert, jedoch haben sich Entwicklungen voellig von der Realwirtschaft abgekoppelt.
    Man muss sich nur Baltic Dry ansehen um zu erkennen dass die Erleichterung auf dem sogenannten Parkett nur der Ausdruck gestiegener Geldmengen ist.
    Die Bilanzsumme der EZB ist im Vergleich der FED hoeher und die Risiken ebenso.
    Das Bernake Experiment in seinem Ende werden wir eher Draghi's Experiment nennen, da es auf unserer Seite zuerst zum finalen Ende im montieren Zauberzirkus kommen wird.

    • 08.01.2013, 10:11 UhrBulki

      @Tante HO
      Der BDI hat seine Daseinsberechtigung als "Frühindikator" der Wirtschaft verloren, da es massive Überkapazitäten bei den Bulkern gibt... Das heißt, wenn die Erzlagerstätten von den Chinesen leer sind und es zu einem Bestellboom kommt, dann reagiert der BDI nicht mehr, da zu viele Schiffe vorhanden sind...

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