Noch in den Anfängen stecken dagegen die Versuche der Transportbranche, wegzukommen vom Öl und seinen Derivaten Benzin und Diesel. Das Elektroauto macht Fortschritte, doch für Anleger sind die Investitionsmöglichkeiten begrenzt. Von den börsennotierten Massenherstellern ist noch nicht erkennbar, wer in puncto Strom-Pkw das Rennen macht. Die Brennstoffzelle, lange als technisches Wolkenkuckucksheim verulkt, steht vor dem Durchbruch (WirtschaftsWoche 31/2010). Aktien von Gase-Herstellern wie Linde oder Air Liquide, die bereits drei Wasserstofftankstellen in NRW betreibt, hätten enormes Potenzial, wenn nur ein Bruchteil der Flotte auf Brennstoffzellen umgestellt würde.
Doch es wird noch Jahrzehnte dauern, bis wir alle mit Brennstoffzellen oder Elektroautos fahren, deren Strom aus Wind, Biomasse und Sonne kommt. Die Menschheit wird noch eine Weile nicht ohne Öl auskommen. Der Energiemix der Zukunft wird laut IEA in 20 Jahren kaum anders aussehen als der aktuelle – nur der Gesamtverbrauch wird enorm zunehmen.
„Diesen heterogenen Energiemix sollte auch ein Anlegerportfolio widerspiegeln“, meint Stephan von der Deutschen Bank, „es sollte alle wichtigen Energiequellen abdecken; der Anteil der Erneuerbaren kann sukzessive ausgebaut werden, wenn sich abzeichnet, dass die Optimisten recht behalten und wir deren Dynamik heute unterschätzen.“














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Alle Kommentare lesen24.08.2010, 00:54 UhrAnonymer Benutzer: Gandalf
Als guten Film zum Thema "Peak Oil" empfehle ich "Der Ölcrash". Leider ist den meisten Menschen die Tragweite dieses Problems nicht bewußt.
Wer dieses Problem in Verbidnung mit unserem Geldsystem, globaler Erwärmung und Überalterung der bevölkerung sieht wird zu Grund und boden sowie zu physischen Gold und Silber greifen.
ich denke diesen Generationen stehen sehr "interessante Jahre" bevor. Die Strukturanpassungen und die bevölkerungsentwicklung werden einige Tränen verursachen.
23.08.2010, 15:53 UhrAnonymer Benutzer: Prof. Dr. Medenbach
Ganz gleich, wo und wie man sein Geld anlegt. Man muss immer bedenken, dass die Drahtzieher des internationalen Finanzmarktes ein paar wenige hyperreiche Familien in den USA sind. Leider weiss man nie, wie sie reagieren. Daher ist es für den Kleinanleger meist spät oder zu spät, auf den Zug aufzuspringen oder auch wieder runter.
23.08.2010, 14:21 UhrAnonymer Benutzer: Peter
ich persönlich gehe davon aus, dass der öffentliche Verkehr stark an bedeutung gewinnt. Die bahn wird zunehmend attraktiver und schon heute liegt es im Trend, statt mit dem Auto das Rad für den Weg ins büro zu nehmen.
Öl ist knapp und wird es in Zukunft noch viel stärker. Wer jetzt nicht die Wende schafft, hat verloren. Ob wir in Europa langfristig erfolgreich sein können, hängt deshalb maßgeblich vom Anteil der alternativen Enerigeformen ab.