Global Competitiveness Index: Großes Leistungsgefälle in Europa

Global Competitiveness Index: Großes Leistungsgefälle in Europa

Das World Economic Forum aus Genf weist auf erschreckende Wettbewerbsunterschiede in Europa hin. Das bringt der renommierte Global Competitiveness Index zu Tage. Sieger des Rankings ist die Schweiz.

Sieger des "Global Competitiveness Index“-Rankings ist wie schon im vergangenen Jahr die Schweiz. Keine andere Volkswirtschaft der Welt ist nach der aktuellen Analyse des World Economic Forum so wettbewerbsfähig wie der Alpenstaat – dem hohen Außenwert des Franken zum Trotz. Die Eidgenossen überzeugten die Genfer Juroren vor allem durch die Transparenz ihrer Institutionen,  durch innovative Erfindungen und einen flexiblen Arbeitsmarkt.

Auch die Bundesrepublik Deutschland hat in dem viel beachteten Ranking ihren Platz behauptet. Sie kommt wie im vergangenen Jahr auf Platz sechs. Innovative Unternehmen wie die Automobilhersteller BMW oder Volkswagen konnten mit starken Exportzahlen punkten. Deutlich schlechter dagegen schneidet Deutschland bei der Bewertung des Arbeitsmarkts ab. Dies verwehrt der Industrienation eine höhere Platzierung. In ihrem renommierten „Global Competitiveness Index“ untersucht das World Economic Forum insgesamt 144 Volkswirtschaften anhand von zwölf Kategorien und diversen Unterpunkten auf ihre Wettbewerbsfähigkeit.

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Competitiveness Index Landkarte der Wettbewerbsfähigkeit

Die Schweiz ist der Sieger des Global Competitiveness Index, der jährlich vom World Economic Forum herausgegeben wird. Welche Staaten mithalten können, welche weit abgeschlagen sind.

Europakarte zum GCI 2012

Die Lage in Europa stellt sich nach der Analyse des World Economic Forum als äußerst brisant dar: In keinem anderen Kontinent klafft das Leistungsgefälle in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Länder so weit auseinander. Zwischen den führenden Nationen wie der Schweiz (Platz 1), Niederlande (Platz 5) oder Deutschland (Platz 6) und abgeschlagenen Volkswirtschaften wie der Slowakei (Platz 71) oder Rumänien (Platz 78) liegen starke Wettbewerbsunterschiede – teilweise sogar innerhalb des Euro-Raums.

Größter Aufsteiger des diesjährigen "Global Competitiveness Index" ist Südkorea. Die Steigerung von Platz 24 auf Platz 19 stellt den größten Leistungssprung innerhalb der 30 größten Volkswirtschaften dar und ist maßgeblich auf die gute Infrastruktur, sowie auf eine exzellente Schul- und Hochschulbildung  zurückzuführen.

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