"Global Hawk": USA wollen Drohnen an Südkorea liefern

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"Global Hawk": USA wollen Drohnen an Südkorea liefern

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Ein Foto der US-Air-Force zeigt eine RQ-4 "Global Hawk" Drohne.

Es ist ein umstrittener Deal: Die US-Regierung erwägt den Verkauf von Spionage-Drohnen an Südkorea. Mit vier "Global Hawk"-Drohnen für 1,2 Milliarden Dollar soll Seoul seinen Nachbarn Nordkorea besser überwachen können.

Die USA erwägen den Verkauf von Spionage-Drohnen an Südkorea und wollen damit ihren Verbündeten im Konflikt mit dem Nachbarn Nordkorea aufrüsten. Die Regierung um Präsident Barack Obama setzte den US-Kongress am Dienstag wie vom Gesetz vorgeschrieben von dem Vorhaben in Kenntnis. Südkorea wolle vier Drohnen vom Typ RQ-4 "Global Hawk" des US-Herstellers Nothrop Grunman zum Preis von 1,2 Milliarden Dollar kaufen und damit seine Überwachungskapazitäten ausbauen.

Seoul hat seit rund vier Jahren Interesse an dem System. In den USA wird das Vorhaben seit langem kontrovers diskutiert. "Global Hawk" kann mutmaßlich aus großer Höhe mobile und immobile Ziele auch bei schlechtem Wetter ausspähen. Beobachter schließen nicht aus, dass ein Verkauf der unbemannten Kleinflugzeuge an Südkorea ein Wettrüsten in der Region nach sich ziehen könnte.

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Nordkorea hatte Mitte Dezember mit dem Start einer Rakete scharfe Kritik der Staatengemeinschaft auf sich gezogen. Die USA, Südkorea, Japan und andere Länder vermuten den militärischen Test einer Waffe, die mit Atomsprengköpfen bestückt auch die USA erreichen könnte. Die USA und die Vereinten Nationen hatten den Start einen "hochprovokativen Akt" genannt, der gegen UN-Resolutionen verstoße. Nordkorea zufolge wurde indes lediglich ein Wettersatellit ins Weltall gebracht.

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Zugleich wurde bekannt, dass US-Präsident Obama seinen Weihnachtsurlaub verkürzt, um im Haushaltsstreit mit den Republikanern doch noch zu einer Einigung zu kommen. Obama werde sich bereits am Mittwoch und damit früher als geplant von Hawaii aus in Richtung Washington aufmachen, teilte das Weiße Haus mit.

Obamas Demokraten und die Republikaner haben noch bis zum 31. Dezember Zeit für eine Einigung. Sollten das nicht gelingen, treten Steueranhebungen und Ausgabenkürzungen der öffentlichen Hand im Volumen von rund 600 Milliarden Dollar in Kraft. Das könnte die US-Wirtschaft und in der Folge auch die Weltwirtschaft deutlich belasten.

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