Goldman Sachs: Japan braucht mehr Frauen in der Wirtschaft

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Frauen in Japan

von Angela Hennersdorf

Den Apell des japanischen Regierungschefs Shinzo Abe an die Unternehmen seines Landes, mehr Frauen einzustellen, hält die Chefvolkswirtin für Asien der Investmentbank Goldman Sachs, Kathy Matsui, für unverzichtbar.

Ohne einen höheren Frauenanteil werde die japanische Ökonomie ihre Position nicht halten können. „Die Einwohnerzahl schrumpft bis 2060 um 30 Prozent. Deswegen nimmt die Zahl der Alten dramatisch zu. Es gibt also einen ökonomischen Grund, Frauen zu fördern“, sagte die in den USA geborene Tochter japanischer Eltern der WirtschaftsWoche. „In Japan sind gerade einmal 63 Prozent der Frauen im erwerbsfähigen Alter berufstätig. Das ist im Vergleich zu anderen¬ Industrieländern sehr wenig.“
Die Unternehmen sollten das Ziel der Regierung, bis 2020 30 Prozent der Führungspositionen mit Frauen zu besetzen, unterstützen. „Keine Gesellschaft kann es sich leisten, auf fast die Hälfte ihrer erwerbsfähigen Bevölkerung zu verzichten. Die japanischen Unternehmen wissen es selbst genau: Wenn sie global erfolgreich sein wollen, müssen sie ihre Belegschaft diversifizieren und können keine reinen Männer-Führungstrupps mehr haben.“

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