Griechenland: Arbeitsminister sträubt sich gegen IWF-Forderungen

Griechenland: Arbeitsminister sträubt sich gegen IWF-Forderungen

, aktualisiert 14. September 2016, 13:26 Uhr
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Der griechische Arbeitsminister ist der Meinung, dass die vom IWF geforderten Arbeitsmarktreformen nicht umgesetzt werden können.

Quelle:Handelsblatt Online

Der IWF beteiligt sich am dritten Hilfsprogramm für Griechenland – vorausgesetzt Athen setzt seine Forderungen um. Arbeitsminister Katrougalos hält von der neuen Arbeitsmarktreform überhaupt nichts. Neuer Streit droht.

AthenZwischen Griechenland und seinen Geldgebern droht neuer Streit. Arbeitsminister George Katrougalos sagte Reuters am Mittwoch, die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) geforderten Arbeitsmarktreformen könnten so nicht umgesetzt werden. Sie seien ein Eingriff in die Tariffreiheit der Sozialpartner, die es zu bewahren gelte.

Katrougalos äußerte sich kurz vor Gesprächen mit Vertretern der Financiers in Athen. Der IWF hat die Forderung zur Bedingung für seine Beteiligung am dritten Hilfsprogramm gemacht. IWF und EU dringen darauf, dass der als verkrustet geltende Arbeitsmarkt aufgebrochen wird, da er ihnen als Wettbewerbshindernis für das schuldengeplagte Ägäisland gilt.

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Die Euro-Finanzminister haben sich Ende Mai grundsätzlich auf die Auszahlung der Gelder aus dem jüngsten, 86 Milliarden Euro schweren Hilfspaket für Griechenland geeinigt. Mitte Juni wurde die Überweisung einer Tranche in Höhe von 7,5 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Die zweite Tranche von 2,8 Milliarden Euro soll im Herbst fließen, wenn Athen weitere Reformen umgesetzt hat.

Quelle:  Handelsblatt Online
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