Griechenland: Brandanschlag auf Justizminister

Griechenland: Brandanschlag auf Justizminister

, aktualisiert 14. Dezember 2011, 06:21 Uhr
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Griechische Polizisten vor dem Hochsicherheitsgefängnis

Quelle:Handelsblatt Online

Nach einem Fluchtversuch mit Geiselnahme aus einem Hochsicherheitsgefängnis ist jetzt auf das Privatbüro des griechischen Justizministers ein Brandanschlag verübt worden. Minister Papaioannou blieb unverletzt.

AthenEinen Tag nach einem gescheiterten Fluchtversuch mit Geiselnahme aus einem Hochsicherheitsgefängnis ist auf das Privatbüro des griechischen Justizministers Miltiadis Papaioannou in Athen ein Brandanschlag verübt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde am Dienstagabend niemand verletzt, als ein Sprengsatz aus kleinen Gaskanistern explodierte.

Es wurde nur ein geringer Schaden verursacht. Am Montag hatten ein verurteilter Erpresser und Mörder sowie drei Mitglieder der anarchistischen Gruppe „Verschwörung der Zellen des Feuers“ nach einem gescheiterten Fluchtversuch aus einem Gefängnis westlich von Athen drei Wärter als Geiseln genommen.

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25 Besucher von anderen Insassen konnten das Gefängnis während der fünf Stunden andauernden Verhandlungen mit der Polizei nicht verlassen. Die Geiselnahme endete unblutig. Die bewaffneten Geiselnehmer ließen ihre Geiseln frei und ergaben sich den Behörden.

Die „Verschwörung der Zellen des Feuers“ hatte sich dazu bekannt, im vergangenen Jahr Briefbomben an ausländische Botschaften und Vertreter europäischer Einrichtungen geschickt zu haben. Die Justizvollzugsanstalten sind Minister Papaioannou unterstellt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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