Griechenland: Generalstreik bremst Dortmund-Fans aus

Griechenland: Generalstreik bremst Dortmund-Fans aus

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BVB-Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund und Spieler Mats Hummels sitzen auf dem Foto bereits im griechischen Piräus während einer Pressekonferenz, einige Fans schaffen es nicht mehr zu dem Spiel, Foto: Friso Gentsch/dpa

Die „Mutter aller Streiks“ rufen griechische Gewerkschaften aus. Und auch die Fluglotsen wollen streiken. Einige BVB-Fans mussten deshalb auch auf ihre Reise zum Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus verzichten.

Fans mit Tagesflügen mussten ihre Anreise nach Piräus absagen, berichtet die Pressestelle des BVB. Und in der Tat ist so zum Beispiel der Lufthansaflug ab Düsseldorf nach Athen um 10:45 Uhr annulliert. Zwar beenden die griechischen Fluglotsen ihren Streik um 11 Uhr. „Einige Lufthansa-Flüge von und nach Athen bleiben heute dennoch gestrichen“, schreibt die Fluggesellschaft auf ihrer Website. „Für morgen, 20. Oktober, wird ein weitgehend normaler Flugbetrieb von und nach Griechenland erwartet.“

"Wir haben für alle Fälle einen Plan B und einen Plan C in der Tasche", erklärt Thomas Heß von der besttravel GmbH, die Borussia Dortmund bei allen Europapokalreisen betreut.  "Alle geplanten Transfers, die Ausflüge mit den mitreisenden Gästen und die Hotel-Aufenthalte sind streikresistent", versichert Heß: "Alle eingekauften Leistungen werden erfüllt." Auch wurden Vorkehrungen getroffen, dass Mannschaft und Mitreisende nicht von Demonstrationen direkt betroffen sein werden.

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Beginn der Streiks

Im von der Finanzkrise erschütterten Griechenland haben am Mittwoch landesweite Streiks als Protest gegen noch schärfere Einsparungen des Staates begonnen. Zu dem Ausstand haben die beiden größten Gewerkschaftsverbände aufgerufen. Aus Angst vor Ausschreitungen seitens gewaltbereiter linker und rechter Gruppierungen zog die Polizei starke Einheiten in Athen zusammen. Die zwei wichtigsten U-Bahn Stationen am zentralen Syntagma Platz vor dem Parlament sollen während der Demonstrationen geschlossen bleiben, teilte die Polizei mit.

Ministerien und staatliche Unternehmen sowie viele Banken, Apotheken, Tankstellen, Geschäfte und Bäckereien werden ebenfalls bestreikt. Wegen eines seit fast zwei Wochen andauernden Streiks der Müllabfuhr liegen in den meisten Städten Zehntausende Tonnen Müll auf den Straßen. Ärzte behandeln in Krankenhäusern nur Notfälle. Busse und die U-Bahnen von Athen wurden von fünf Uhr morgens bis 09.00 Ortszeit bestreikt. Ministerpräsident Giorgos Papandreou warnte die Streikenden, wenn sie das Land „zersetzen“, dann werde es „kein Geld für Löhne und Renten“ geben.

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