Griechenlandkrise: Zwei von drei Griechen können Steuern nicht zahlen

Griechenlandkrise: Zwei von drei Griechen können Steuern nicht zahlen

, aktualisiert 08. Juni 2016, 10:53 Uhr
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Das griechische Parlament hat in den vergangenen Wochen erneut umfassende Steuererhöhungen sowie eine Rentenform verabschiedet.

Quelle:Handelsblatt Online

Griechenland hat erneut Steuer- und Rentenreformen verabschiedet. Viele Griechen befürchten, dass die neuen Sparmaßnahmen das Land in die Rezession stürzen. Fast 70 Prozent können ihre Steuern dieses Jahr nicht zahlen.

AthenFast 70 Prozent der Griechen gehen davon aus, dass sie ihre Steuern und Abgaben in diesem Jahr nicht zahlen werden können. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Athener Industrie- und Handelskammer. Demnach glauben außerdem 89 Prozent der Befragten, dass die neuen Sparmaßnahmen und die Reform des Rentensystems das Land in die Rezession stürzen wird.

Beim sogenannten „Wirtschaftsbarometer“ der Handelskammer wurden 1000 Menschen in ganz Griechenland befragt. Nur 6 Prozent von ihnen gaben an, Vertrauen in die Reformpolitik der Regierung zu haben – und nur 7 Prozent glauben, dass die neuen Sparmaßnahmen die geplanten Summen in die Staatskasse spülen könnten. Dagegen erwarten 78 Prozent der Griechen, dass die Regierung noch weitere Maßnahmen ergreifen wird, damit die Haushaltsziele erreicht werden.

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Das griechische Parlament hat in den vergangenen Wochen erneut umfassende Steuererhöhungen sowie eine Rentenform verabschiedet. Die Maßnahmen sollen dem Staat 5,4 Milliarden Euro bringen und sind Voraussetzung für weitere Hilfsmilliarden, die das hoch verschuldete Land von seinen internationalen Gläubigern erhalten soll.

Quelle:  Handelsblatt Online
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