Hillary Clinton: Demokratin in Wählergunst weiter vor Trump

Hillary Clinton: Demokratin in Wählergunst weiter vor Trump

Knapp drei Monate vor der Wahl hat Hillary Clinton ihre Führung ausgebaut. Die Demokratin in Virginia und Colorado ihren Konkurrenten Donald Trump mit jeweils zweistelligem Abstand auf Distanz.

Die Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Hillary Clinton, führt einer Umfrage zufolge weiter vor ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump.

Wie die am Freitagabend veröffentlichte Ipsos-Erhebung im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters ergab, beträgt der Vorsprung fünf Prozentpunkte, wobei Clinton leicht auf 41 Prozent einbüßte und Trump auf 36 Prozent zulegte. Befragt wurden Bürger, die wahrscheinlich an der Wahl teilnehmen.

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Vor genau vier Jahren erhielt der republikanische Kandidat Mitt Romney 45 Prozent Zustimmung, während Amtsinhaber Barack Obama auf 41 Prozent kam. Obama gewann die Wahl.

Die Marke Donald Trump

  • Geschäftsmann

    Als Baulöwe, Casinobetreiber, Golfclubbesitzer und Ausrichter von Schönheitswettbewerben hat der New Yorker ein Vermögen von zehn Milliarden Dollar angehäuft – nach eigenen Angaben.

  • TV-Star

    Trumps Satz „You’re fired“, mit dem er in der Show „The Apprentice“ ehrgeizige Jungunternehmer feuerte, wurde zum geflügelten Wort.

  • Politiker

    Trump spendete auch an Demokraten wie die Clintons, tritt nun aber für die Republikaner an.

Auffällig ist im jetzigen Wahlkampf, dass sich vergleichsweise viele Amerikaner weder für Clinton noch für Trump aussprechen: Der Anteil liegt bei 22 Prozent, während vor vier Jahren nur 14 Prozent weder für Obama noch für Romney waren. Gewählt wird in diesem Jahr am 08. November.

"Wenn heute der Präsident gewählt würde und die Kandidaten Clinton und Trump wären, wen würdest du wählen?"

  • Ergebnisse

    Clinton: 52 %

    Trump: 22 %     

    Weiß nicht: 24 %

Trump hatte in dieser Woche unter anderem mit Äußerungen über das Waffenrecht scharfe Kritik auf sich gezogen. So hatte er angedeutet, dass Clinton womöglich von Waffenbesitzern gestoppt werden könne. Dies wurde von Rivalen als Aufruf zur Gewalt interpretiert. Trump relativierte die Äußerungen später.

Clinton setzte zuletzt Trump unter Druck, indem sie ihre Steuererklärung vorlegte. Der Milliardär lehnt dies ab. In US-Wahlkämpfen ist es üblich, dass Kandidaten ihre Steuerunterlagen veröffentlichen. Eine gesetzliche Vorschrift gibt es aber nicht.

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