Hillary Clinton: E-Mails als "Top Secret" eingestuft

Hillary Clinton: E-Mails als "Top Secret" eingestuft

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Mehrere E-Mails von Hillary Clinton bleiben unter Verschluss.

Unmittelbar vor Beginn der Vorwahlen in den USA holt Hillary Clinton erneut ihre E-Mail-Affäre ein. Das Außenministerium will einige ihrer Schreiben unter Verschluss halten - sie gelten jetzt als "Top Secret".

Die US-Regierung hat am Freitag erstmals bestätigt, dass Hillary Clintons privater Email-Server einige der bestbewachten Geheimnisse Washingtons beinhaltet hat. 22 Mails mit geheimen Material werden deshalb unter Verschluss gehalten, wie der Sprecher des Außenministeriums, John Kirby, sagte. Für Clinton kommt das denkbar ungelegen: Am Montag beginnen im US-Staat Iowa die Vorwahlen, bei denen die Demokratin einen weiteren Schritt in Richtung der Präsidentschaft tätigen möchte.

Im Kampf um die Kandidatur der Demokraten gilt die 68-Jährige nach wie vor als Topfavoritin. In Iowa liegt sie jedoch Kopf an Kopf mit ihrem Widersacher Bernie Sanders, der in New Hampshire sogar in Umfragen führt. Dort findet die Vorwahl am 9. Februar statt. Die Republikaner versuchen vermehrt, Kapital aus der Email-Affäre Clintons zu schlagen.

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Das State Department veröffentlichte am Freitagabend (Ortszeit) einen weiteren Satz Emails aus Clintons Zeit als US-Außenministerin. Wie die Nachrichtenagentur AP zuvor aus beteiligten Kreisen erfuhr, wurden aber sieben Email-Kommunikationsketten vollkommen zurückgehalten, weil sie Informationen enthielten, die als „top secret“ eingestuft worden seien. Es handelt sich um insgesamt 37 Seiten.

Vertreter des Außenministeriums wollten nicht sagen, ob einige der Dokumente Informationen aufwiesen, die bereits beim Versenden geheim gewesen seien. Verschiedene Behörden gingen dieser Frage nach.

„Die Dokumente wurden auf Anfrage der Geheimdienste hochgestuft, weil sie eine Kategorie an Top-Secret-Informationen enthalten“, sagte Kirby. Das Zurückhalten von schriftlichem Material sei nicht ungewöhnlich. Unabhängig davon sagte Kirby, sein Ministerium halte acht Email-Kommunikationen mit 18 Nachrichten zwischen Clinton und US-Präsident Barack Obama zurück. Diese blieben vertraulich, um die Fähigkeit des Präsidenten zu schützen, Ratschläge einzuholen.

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Clinton besteht darauf, dass sie auf dem privaten Server niemals Material verschickt oder bekommen hat, das zu dem Zeitpunkt geheim gewesen wäre.

„Wir lehnen das komplette Blockieren der Veröffentlichung dieser Emails nachdrücklich ab“, sagte Wahlkampfsprecher Brian Fallon. Clinton habe seit der Bereitstellung der Nachrichten an das Außenministerium vor mehr als einem Jahr gefordert, dass sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Diese Meinung vertrete die Demokratin auch heute noch.

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