Kommentare zu: Warum die Leistungsträger auswandern

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95 Kommentare
  • 25.06.2008, 19:16 UhrAnonymer Benutzer: P_friderichs

    Wieder mal ein typischer WiWO bericht: "exclusiv vorliegt" - das Ding kannman bei PROGNOS.COM runterladen! in typischer WiWO -Manier verfälscht Herr Andreas Gosse-Halbuer die tatsächlichen Ergebnisse in gewohnt neoliberal ideoligisierter Weise. Was nicht passt, wird weggelassen z.b. das Auswanderungsmotiv "Vereinbarkeit von Familie und beruf" (Skandinavien), die "Akademikerarbeitslosigkeit", (die befragten sind im Schnitt seit 6 Jahren im Ausland, der letzte Konjunkturaufschwung geht an der Studie also komplett vorbei), schließlich dass die "Steuerbelastung" im Mittelfeld der Motive rangiert wird auch geflissentlich übergangen.
    Passt nicht in die neoliberale Propaganda. Aber was will man von einem Schreiber erwarten, dessen Arbeitgeber mit der "iNSM" verbandelt ist und der offensichtlich zur kritischen Reflexion unfähig ist. Für dieses Stück sollten Sie sich schämen, das ist billigster Kampangenjournalismus! Vielleicht probier´n Sie es mal mit LKW fahren, da könnten Sie sich nützlich machen, als Journalist sind Sie ungeeignet. Dieser beruf erfordert Aufrichtigkeit, die Fähigkeit des kritischen Denkens und keine idiologie-brille.

  • 25.06.2008, 20:38 UhrAnonymer Benutzer: Nico

    Ja typisch Wiwo, oder einzelner Redakteure. Die Gründe sind vielfältiger und eine Antideutsche Lebenshaltung mach tsich in der jungen Generationen breit, wenn ich mir mein Lebensumfeld, meine Arbeit, meine Unikollegen angucke und anhöre. Das beherrschende Thema sind die Missstände in diesem Land, sowie das man zu hoher wahrscheinlichkeit nach der Ausbildung/Studium vorhat, hier weg zu gehen. Die kalte Progression, in naher Zukunft für 2 Rentner und die eigene Alters- und Krankenvorsorge aufkommen zu müssen, die geringen Aufstiegschancen, das pessimistische Klima, die z.T fehlende Annerkennung, die relativ geringen Gehälter, sowie der ungerechte & überhöhte Steuersatz machen das Land sehr unattraktiv. Da ist man sich einhellig einig. Warum das hier nich tin die Köpfe will versteh ich nicht. Die Parteien sollten sich das zu Nutze machen. Die CDU ist da auf einem gutem weg, obwohl er für die noch realtiv lang ist.

  • 25.06.2008, 20:50 UhrAnonymer Benutzer: Vandale

    Eine neue Mauer muss her!

    wenn die Wirtschaftszeitungen die Auswanderung stark propagieren kann es passieren das die Gerechtigkeitspolitiker darauf aufmerksam werden.
    Als immer mehr Leute ihr Konto in die Alpen verlegt haben hat der Staat die Alpenlaender zu entsprechenden Abkommen bewogen die dies heutzutage unattraktiv machen.

    in diesem Fall ist zu befuerchten das der Deutsche Staat analog der USA eine Weltsteuer fuer D Staatsbuerger in den Doppelbesteuerungsabkommen verankern wird. (Amerikanische Kollegen bezahlen auf ihre Auslandseinkommen die lokale Steuer.. falls diese niedriger ist als die US Steuer muss die Differenz zur US Steuer an die iRS ueberwiesen werden.)

    bitte verbreiten Sie keine Reklame fuer das Leben im Ausland. ich mag meine D Staatsbuergerschaft behalten!

    Vandale

  • 25.06.2008, 20:55 UhrAnonymer Benutzer: AntiVandale

    @ Vandale

    Das ist keine Propaganda sondern bitter nötig! An ihnen scheint die zeit wohl auch vorbeigegangen sein. Die Stimmung im Land wird schlechter, und dies aufgrund mehrerer Faktoren. Manche wurden im Artikel genannt, sowie meine Vorredner es gut erkannt haben. Der Trend wird sich verstärken, glauben sie mal den Jungen Menschen hier. Wir spüren das und kriegen es mit.

  • 25.06.2008, 22:49 UhrAnonymer Benutzer: Alexey1111

    ich weiß garnicht wo das Problem liegt? Jeder Leistungsträger des Top Perzentils, der auswandert, erzeugt neue Karrierechancen bei den daheim gebliebenen Mittelmäßigen.

  • 26.06.2008, 01:38 UhrAnonymer Benutzer: Fragezeichen

    @ Alexey1111

    So könnte man meinen. ist leider nicht so, wie man es an der Stimmun gin Deutschland merkt. Die mittelmäßigen, werden aufgrund ihrer mangelnden Qualifikation und den genannten Missständen, wie kalte Progression, hohe inflation u.s.w links liegen gelassen. Es muss hier halt viel passieren. Viele Vorredner haben das schon gut ausgedrückt. Die wiwo, nimmt sich dem Thema zwar an, was erfreulich ist, denn so werden immer mehr aufmerksam. Auffallend ist jedoch das Wiwo mit immer mehr Artikeln das Thema versucht runterzuspielen und die signifikanten Probleme gar nicht anspricht. Denn es sind deutlich mehr Faktoren, warum die Menschen hier in Deutschland unzufrieden sind. Mehr als wiederholen kann man sich halt nicht. Schade das die Wiwo die Ausnahme ist. Andere deutsche Zeitschriften, widmen sich eher Paris Hilton und deren Probleme, oder verursachen Skandale wo keine sind. Armes Deutschland. Wiwo macht deshalb weiter und bleibt hartnäckig. Arbeitet das Thema aber bitte ein bisschen mehr auf und spielt das Thema nicht zu sehr runter. Also weiter machen

  • 26.06.2008, 02:42 UhrAnonymer Benutzer: Die Steuer-Tour ml wieder

    Da kommt sie also mal wieder, die Steuerkeule, die an allem schuld sein soll. Tatsache ist aber auch, dass schon es sich schon viele ganz anders vorgestellt haben im Niedrigsteuerland Schweiz, wo Deutsche zudem teilweise als Aussätzige behandelt werden. Für die "normalen"Menschen bleibt da auch nicht mehr am Monatsende übrigt-eher weniger. Durch das hohe Preisniveau, das auch durch die deutschen Steuerflüchtlinge verursacht wird, haben "normale" Pensionäre sehr viel größere Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen als in Deutschland. Am besten sieht man das dann in Konstanz im Lago, wo jeder zweite Euro am Wochenende eigentlich ein Schweizer Franke ist. in der Schweiz ist es schon so weit, dass Sie nicht mal mehr einem Zollbeamten trauen könnten. Nachzählen beim Vignettenkauf an der Grenze. Achtung Wechselkurs beachten! Sie werden sonst über den Tisch gezogen. Und das trotz den angeblich so wunderbaren Lebensbedingungen und vor allem der niedrigen Steuern.
    Leider ist es in diesem bericht wie so oft, dass das eigene Land ohne Not runtergemacht wird, in der Hoffnung, dann für das eigene Klientel Vorteile zu gewinnen. Auch die Wiwo wird nicht viele Länder finden, in welchem ein derartiger positiver Konsens und dessen Auswirkungen wie sehr niedrige Kriminalität wie in Deutschland vorhanden ist.

    Auch die Steuerflüchtlinge sollen ihre Erfahrungen machen. Sollen sie gehen, ich halte sie nicht.

  • 26.06.2008, 02:51 UhrAnonymer Benutzer: bubru

    An einige meiner Vorkommentatoren.
    in anderen Staaten wird brot auch mit Mehl gebacken.
    Warum versuchen Sie nicht ihr Leben an der Stelle zu verändern, die ihnen ihr Wissen ermöglich hat. Oder wäre es nicht besser gewesen, der Storch hätte Sie im Urwald von brasilien, Elfenbeinküste oder Hinterindien abgeworfen ?
    Verändern Sie hier in Deutschland ihre Zukunft oder geben Sie bei der Ausreise an der Grenze ihren deutschen Pass für immer ab.
    Werden Sie Chinese, Mongule oder Lappe und bitte niemals wieder an der Tür anklopfen.
    bURKHARD ZAC

  • 26.06.2008, 11:59 UhrAnonymer Benutzer: Minstrel

    Wie schön, wenn man die Antworten schon weiß, ehe die Frage gestellt wird.
    Mein bruder ist nicht nach irland gegangen, weil er den deutschen Steuersatz so unerträglich fand. Er ist nach irland gegangen, weil ihm kein Arbeitgeber aus der deutschen Wirtschaft eine seiner Qualifikation entsprechende Stelle bieten wollte, von der er hätte leben können. Schließlich kann man ja in diesem Land offenbar mit gut ausgebildeten und motivierten bewerbern die Straßen pflastern.

  • 26.06.2008, 12:40 UhrAnonymer Benutzer: Marc

    Ein Problem, welches hier nicht angesprochen wird, ist folgendes:
    Die fast-Unmöglichkeit unfähige und sich den Arsch breitsitzende Altmitarbeiter hochkant rauszuwerfen.
    Neulich ist wieder von einem Gericht bestätigt worden, daß man Mitarbeiter nicht wegen mangelnder Leistung entlassen kann.
    Was ist das für eine Vision für Neuanfänger!?

    a.) ich muß ja eh nix tun und verdiene mein Geld auch so
    b.) warum soll ich was tun, die anderen kriegen ihr Geld ja auch so
    c.) wieso erhalte ich, der mehr leiste weniger als der andere

    Das wiederrum zwingt Unternehmen jeden Scheiß in irgendwelche bewertbare Kennziffern zu überführen, was wiederrum bürkratie hervorruft. Denn nur so, kann diesen Arschbreitsitzern gekündigt werden. Somit schafft der Staat weiterhin bürokratie und das ist nicht sonderlich motivierend.

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