Illegale Geldhäuser: China treibt Kampf gegen Schattenbanken voran

Illegale Geldhäuser: China treibt Kampf gegen Schattenbanken voran

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Chinesische Investoren sind seit den Börsenturbulenzen vorsichtiger geworden.

Die Konjunkturabkühlung und Börsenturbulenzen haben Chinas Regierung aufgeschreckt. Um die Kapitalflucht verunsicherter Anleger zu stoppen, geht Peking jetzt härter gegen illegale Banken vor.

Im Kampf gegen die Kapitalflucht treibt China sein Vorgehen gegen dunkle Machenschaften sogenannter Schattenbanken voran. Im vergangenen Jahr seien mehr als 60 dieser im verborgenen agierenden Geldhäuser zerschlagen worden, sagte der Chef der Devisenhandelsaufsicht, Zhang Shenghui, der Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Diese Untergrund-Banken seien mutmaßlich für verbotene Finanztransfers über umgerechnet mehr als 130 Milliarden Euro verantwortlich gewesen.

Die Regierung wolle den Kampf dagegen in diesem Jahr weiter verschärfen. Seine Behörde werde dazu auch von den regulären Banken eine verstärkte Überwachung verdächtiger Transaktionen einfordern. Zudem werde sie in diesem Zusammenhang auch Broker, Versicherer und andere Anbieter von Finanztransfers genauer unter die Lupe nehmen.

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In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Kreditgeber – darunter auch illegale Unternehmen. Die Führung in Peking geht seit längerem verschärft gegen verbotene Bankgeschäfte vor und hat dabei insbesondere Geldwäsche und gesetzeswidrige Kapitaltransfers ins Ausland ins Visier genommen.

Wegen der Konjunkturabkühlung und den Börsenturbulenzen in China zogen viele verunsicherte Investoren ihr Geld aus der Volksrepublik ab. Die Behörden verschärften daher die Maßnahmen gegen Kapitalflucht, um die Wirtschaft zu stützen. Im November deckten die Behörden den bislang größten Schattenbanken-Fall in China mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro auf.

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